Jugendverbände machen aktiv
Mindeststandards zur sachlichen und personellen Ausstattung der Stadt- und Kreisjugendringe in Hessen

Wiesbaden 2005, 6 Seiten, DIN A4
Redaktion: Martin Nörber
Preis: kostenlos

Kommunale Jugendringe stellen einen Zusammenschluss von Organisationen dar, die sachkompetent, niederschwellig und nah am Leben von Kindern und Jugendlichen sind und junge ehrenamtlich und freiwillig Engagierten in ihrer selbstorganisierten Verantwortungsübernahme unterstützen. Stadt- und Kreisjugendringe bieten in ihrer Arbeit zahlreiche Möglichkeiten zu positiven Erfahrungen in der Beteiligung und Mitbestimmung. So stellt die Jugendministerkonferenz in ihrem Beschluss vom Mai 2003 bezogen auf die Weiterentwicklung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen fest, dass "die Mitarbeit in Jugendverbänden und Jugendringen wichtige Beiträge zur Entwicklung der Demokratie leistet" und regt die Träger der Jugendarbeit an, "ihr Verständnis von Beteiligung weiter zu entwickeln." Zentrale Grundlage einer gelingenden Arbeit von Stadt- und Kreisjugendringen sind förderliche Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, Aufgaben und Ziele der Jugendringe umzusetzen. Bisher zeigt die Praxis aber, dass keine verbindlichen Grundlagen einer sachlichen und personellen Ausstattung für Stadt- und Kreisjugendringe in Hessen existieren. Vor diesem Hintergrund hat der Hessische Jugendring Mindeststandards zur sachlichen und personellen Ausstattung der Stadt- und Kreisjugendringe in Hessen erarbeitet um Grundlagen für die Arbeit der kommunalen Jugendringe zu formulieren. Mit den Mindeststandards will der Hessische Jugendring die Arbeit der Jugendringe unterstützen.