Hessischer Jugendring
Schiersteiner Straße 31-33
 . 65187 Wiesbaden
 . Telefon 0611 - 99 083 - 0 . Fax 0611 - 99 083 - 60
 . info@hessischer-jugendring.de . www.hessischer-jugendring.de

hjr newsletter November 2010

Aktuelles
Preisverleihung der Gewinner "Best 2010" im Hessischen Landtag
DBJR und Minister Grüttner äußern sich zum Freiwilligendienst
DBJR übernimmt Koordination des Strukturierten Dialogs
Ökopunktevertrag erfolgreich umgesetzt
Nach den Rechten sehen
Arbeitshilfen / Materialien / Veröffentlichungen
1. Leitfaden "Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung in der Jugendarbeit"
2. Publikationen zur Kindergerechtigkeit und Partizipation in Deutschland
3. Zehn gute Gründe für das Ehrenamt
Fortbildungen / Projekte / Veranstaltungen
1. 5. Infotag:  Hessen total international
2. Juleica-Fachtag
3. Mediasurfer - Medienkompetenzpreis der LPR Hessen
4. Goldene Göre - Preis zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
5. Fachforum Bildungsberatung
6. Fristverlängerung Interessenbekundung Lokale Aktionspläne 2010
7. Projekt Streitschlichter
Stellennausschreibungen
1. Medienpädagogische/r MitarbeiterIn Verband junger Medienmacher
2. Jugendbildungsreferent/in in Mutterschaftsvetretung bei der NAJU
3. Jugendbildungsrererent/in bei der Solidaritätsjugend
4. Sozialpädagoge/in im Jugendclub der kath. Kirchengemeinde Frankfurt/Nied
Der Tipp
Das Zitat

Aktuelles

Preisverleihung der Gewinner "Best 2010" im Hessischen Landtag

Auch in diesem Jahr haben sich die Jugendverbände mit 35 Projekten auf unsere 8. Ausschreibung des Jugendarbeitspreises "best 2010" um die Preise zur "Allgemeinen Jugendarbeit" und zum Themenfeld "Kinder- und Jugendarmut" beworben. Die Auswahl der Gewinner erfolgte durch eine Jury, der der hessische Sozialminister Stefan Grüttner als Schirmherr des Jugendarbeitspreises, die jugendpolitischen SprecherInnen der hessischen Landtagsfraktionen, Frau Prof. Dr. Lotte Rose (FH Frankfurt) und die HJR-Vorstandsvorsitzende Anke Muth und die stellv. Vorsitzende Bianka Mohr angehörten. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen einer kleinen Feier im Hessischen Landtag. In seiner Würdigung der Preisträger wies Sozialminister Stefan Grüttner darauf hin, dass junge, engagierte Menschen bewiesen, dass sie über den Tellerrand schauen. Ihnen sei nicht egal, was in ihrem Umfeld geschehe. Daher sei es wichtig, dass Jugendverbände ihnen einen Ort für ihr Engagement verschafften.

Preisträger der Kategorie 1 "Kinder- und Jugendarmut":

  1. Preis: Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Stamm Löwenherz in Marburg mit dem Projekt: „Trampen um die Ostsee – für Kinder in Südafrika“
  2. Preis: Frankfurter Jugendring mit dem Projekt: "Aktionswoche gegen Kinder- und Jugendarmut - Frankfurt gemeinsam für Kinder“
  3. Preis: Ring junger Bünde Hessen e.V. mit dem Projekt  „Ferien vom Hochwasser“
  4. Preis: SJD – Die Falken Hessen mit dem Projekt:  „Train for Change – Workshops auf dem Internationalen Zeltlager“
  5. Preis: BUNDjugend Hessen mit dem Projekt: „Experimentierfeld Eine Erde – Eine Erde Camp 2010“ 

Preisträger der Kategorie 2 "Allgemeiner Preis":

  1. Preis: Ev. Jugend Kurhessen Waldeck mit dem Projekt: „Respekt für mich, für dich, für uns“
  2. Preis: CVJM Gießen e.V. Jugendzentrum Holzwurm mit dem Projekt: "FAIRLIGA"
  3. Preis: SJD – Die Falken Hessen mit dem Projekt: "Seminar: Zivilcourage"
  4. Preis: Bund Deutscher Katholischer Jugend, Dekanat Alsfeld mit dem Projekt: "Verschönerung des AsylbewerberInnen-Wohnheims in Alsfeld"
  5. Preis: Bund Deutscher PfadfinderInnen, Main-Taunus Westring mit dem Projekt: „Interkulturelle Volxküche“ 

DBJR und Minister Grüttner äußern sich zum Freiwilligendienst

Der Hauptausschuss des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) hat auf seiner Sitzung Ende Oktober klar Stellung zur Diskussion um den staatlichen Bundesfreiwilligendienst bezogen. Nach dem Aussetzen der Wehrpflicht und dem damit verbundenen Wegfall des Wehrersatzdienstes ist der staatliche Freiwilligendienst als Ersatzangebot zusätzlich zu den bisherigen Strukturen wie FSJ und FÖJ geplant. Im Positionspapier des Hauptausschusses heißt es, dieser staatliche Freiwilligendienst könne nur eine Übergangslösung sein. Mittelfristig müsse das Ziel sein, die bestehenden, guten Angebote der freien Träger so auszubauen, dass der Engagementbereitschaft junger Menschen mit einem entsprechenden Platzangebot bei den freien Trägern begegnet werden könne. Das Papier hebt besonders die Bildungs- und Orientierungsleistung der Jugendfreiwilligendienste hervor. Die Position des DBJR im Wortlaut gibt es hier. Ähnlich positiv zu bestehenden Einrichtungen wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr äußerte sich auch Hessens Sozialminister Stefan Grüttner. Es müsse sichergestellt werden, dass die Förderung des Bundesfreiwilligendienstes nicht zu Lasten bestehender oder neuer FSJ-/FÖJ-Angebote gehe oder gar eine Umwidmung bestehender FSJ-/FÖJ-Plätze in Plätze des Bundesfreiwilligendienstes erfolge, meinte Grüttner. Die komplette Stellungnahme des Ministers zum Bundesfreiwilligendienst gibt es hier.

DBJR übernimmt Koordination des Strukturierten Dialogs

Ein zentrales Instrument der Jugendbeteiligung in Europa ist der Strukturierte Dialog. Das Ziel ist, junge Menschen und ihre Organisationen aktiv und nachhaltig an der Politikgestaltung in Europa zu beteiligen. Jugendliche treten mit politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen in Dialog und diskutieren ausgewählte Themen. Die Ergebnisse dieser lokalen, regionalen und nationalen Debatten werden an die europäische Ebene weitergegeben und auf halbjährlichen europäischen Jugendkonferenzen mit den Forderungen Jugendlicher aus anderen EU-Ländern zusammengeführt. Zur Umsetzung des Strukturierten Dialogs in Deutschland startete der Deutsche Bundesjugendring im Sommer ein Projekt, das die Prozesse bis Ende 2013 begleiten wird. Aufgabe der Koordinierungsstelle des Projekts ist unter anderem, Ergebnisse der Debatten in Deutschland sichtbar zu machen und ihren Transfer auf die europäische Ebene - und wieder zurück - sicherzustellen. Der Strukturierte Dialog ist Teil der 2009 verabschiedeten EU-Jugendstrategie, die den Rahmen für die Zusammenarbeit der EU-Mitgliedsstaaten im Jugendbereich für den Zeitraum 2010 bis 2018 festlegt. Projektleiterin ist Ann-Kathrin Fischer, sie wird unterstützt durch Tim Schrock. Kontakt und Informationen gibt es hier.

Ökopunktevertrag erfolgreich umgesetzt

Energie sparen ist eigentlich ganz leicht und fängt bei alltäglichen Dingen an. Das gilt auch für das Arbeiten im Büro. Die optimale Nutzung des Sonnenlichts, die Verwendung von Mehrfachsteckleisten mit Einschaltknopf oder das Arbeiten im Mehrpersonenbüro - auch am Arbeitsplatz lässt sich eine Menge tun, um mit Ressourcen schonend umzugehen. Die grüne Runde, die hessischen Jugend-Umwelt-Verbände und die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat im Jahr 2007 einen Ökopunktevertrag geschlossen, der die Geschäftsstellen der Verbände und der Fraktion zu einem sorgsamen Umgang mit Energie anhält. Mit verschiedenen Maßnahmen aus einer Liste konnten die Beteiligten Punkte sammeln und so ihre Energiebilanz verbessern. Neben der Ökopunkteliste leistete die grüne Runde auch Aufklärungsarbeit. Als Erfolg wertete der Zusammenschluss das Ergebnis, dass der Hessische Landtag nun allein auf zertifizierten Ökostrom setze. Auch zukünftig sagen die Mitglieder der Runde allen interessierten Verbänden ihre Unterstützung bei der Mission "Energiesparen" zu. Weitere Infos gibt es bei der Naturschutzjugend Hessen.

Nach den Rechten sehen

Kommunikation im Internet steht eigentlich für Offenheit und Toleranz. Dennoch wird das Internet in letzter Zeit verstärkt auch von Gruppierungen genutzt, für die diese Werte nicht zu gelten scheinen. Rechtsextreme2.0 tummeln sich mittlerweile vermehrt in Onlinenetzwerken und versuchen auf diese Weise, ihr Gedankengut zu verbreiten. 20 Betreiber deutscher Communities haben daher im Oktober die Woche der sozialen Netzwerke gegen Nazis ins Leben gerufen. Innerhalb dieser Woche wurde auf den Seiten verstärkt auf das Problem aufmerksam gemacht. Zu den Gründungsnetzwerken gesellten sich während der Woche noch 37 weitere, um so ein Zeichen gegen Intoleranz und Menschenfeindlichkeit zu setzen. Weitere Informationen und Ergebnisse der Kampagne können hier nachgelesen werden. Die Aktion Netz gegen Nazis wird die rechtsextremen Aktivitäten, wie zum Beispiel kürzlich erschienene CDs der "Freien Kräfte" und der "Autonomen Nationalisten", weiter beobachten.

Arbeitshilfen/Materialien/Veröffentlichungen

1. Leitfaden "Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung in der Jugendarbeit"

Das Thema "Schutz des Kindeswohls" wird zur Zeit an vielen Stellen in der Jugendarbeit kontrovers diskutiert. Es ist ebenso wichtig wie komplex. Der Landesjugendring Schleswig-Holstein hat einen Leitfaden für ehrenamtliche MitarbeiterInnen zu diesem Thema zusammen gestellt. In der Broschüre finden sich neben allgemeinen Informationen auch Hinweise zu möglichen Anhaltspunkten für Kindeswohlgefährdung und Handlungsempfehlungen bei Verdachtsfällen. Der Leitfaden kostet 0,50 € pro Stück plus Versandkosten und kann beim Landesjugendring Schleswig-Holstein bestellt werden.

2. Publikationen zur Kindergerechtigkeit und Partizipation in Deutschland

Das Servicebüro der Initiative „Für ein kindergerechtes Deutschland“ hat im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verschiedene Publikationen und Materialien erarbeitet und auf der Website des Ministeriums zum Download bereit gestellt. Im einzelnen sind dies:
"immer dabei" - das Magazin für kindgerechte Kommunen // Das Magazin der Initiative "Für ein kindergerechtes Deutschland" behandelt Kinder- und Jugendgerechtigkeit als Querschnittsthema und lässt dabei Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Politik und Verwaltung sowie freie Träger gleichermaßen zu Wort kommen.
"beteiligen!" - Themenheft 1 für kindergerechte Kommunen // Wie gelingt gute Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kommunen? Und welche Chancen ergeben sich damit für eine Kommune? Das Themenheft gibt Antworten und verbindet strukturelle Fragestellungen mit illustrierenden Praxisbeispielen aus kommunalen Beratungsprojekten der Initiative "Für ein kindergerechtes Deutschland".
Broschüre "Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen" // Beteiligung gut gemacht? Ein im Rahmen des Nationalen Aktionsplans "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005 - 2010" eingerichteter Arbeitskreis hat allgemeine Qualitätsstandards für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen entwickelt und diese für die Bereiche Kita, Schule, Kommune, Erzieherische Hilfen und Jugendarbeit spezifiziert. Das Ergebnis ist ein Heft mit Qualitätsstandards und konkreten Handlungsschritten für die Umsetzung von guter Partizipation vor Ort.

3. Zehn gute Gründe für das Ehrenamt

Ehrenamtlich engagierte Menschen bringen eine hohe soziale Kompetenz mit. Sie sind es gewohnt, sowohl Verantwortung zu tragen, als auch im Team zu arbeiten. Wer aus der Jugendverbandsarbeit kommt, dem sind diese positiven Effekte bekannt. Gerade in Unternehmen mangelt es aber manchmal an Bewusstsein, wie sich ehrenamtliches Engagement bei den Mitarbeitenden auswirkt. Der Kreisjugendring Main-Taunus hat daher in einem Flyer zehn gute Gründe zusammengefasst, warum auch Unternehmen vom Einsatz ihrer Belegschaft profitieren. Viele Argumente werden einem bekannt vorkommen, können aber dennoch in Gesprächen eine wichtige Grundlage bieten.

Fortbildungen / Projekte / Veranstaltungen  

1. 5. Infotag: "Hessen Total International"

Unter der Schirmherrschaft des Sozialministers Stefan Grüttner findet am 27.11.2010 von 10.00-16.00 Uhr im Kulturforum in Wiesbaden der 5. Infotag 'Hessen total International' für Jugendliche, JugendleiterInnen, LehrerInnen und interessierte Familien statt. Wie in den vergangenen Jahren steht bei diesem Infotag die Beantwortung von Fragen zu internationalen Jugendbegegnungen, Freiwilligendiensten, Austauschprogrammen für SchülerInnen und zu work- und travel-Programmen im Mittelpunkt. Neben Disskussions- und Kennlernrunden, Filmbeiträgen und Fotodokumentationen aus internationalen Jugendbegegnungen gibt es für die Besucher auch die Möglichkeit, sich über finanzielle Förderungen zu informieren. Jugendliche aus sieben Nationen, berichten auf dem unmittelbar angrenzenden Wiesbadener 'Sternschnuppenmarkt' über die Traditionen der Weihnachtsfeste in ihren Ländern und freuen sich auf einen munteren Austausch. Weitere Infos, das Programm und Ausstellerinformationen können hier eingesehen werden.  Der Infotag ist eine Kooperationsveranstaltung des Hessischen Sozialministeriums mit dem Hessischen Jugendring, dem Amt für Soziales in Wiesbaden, dem Jugendbildungswerk Frankfurt, dem AFS, dem Internationalen Bund, der Kolpingjugend Limburg und der Sportjugend Hessen. Weitere Fragen zum Infotag beantworten die Ansprechpartner der Kooperationspartner.

2. Juleica-Fachtag

Der Hessische Jugendring veranstaltet in Kooperation mit dem Hessischen Sozialministerium im DGB-Gewerkschaftshaus in Frankfurt von 10.00 - 17.00 Uhr am 04. Dezember 2010 einen JULEICA-Fachtag, um neue Impulse für die Ausbildung zu geben (Thema Kindeswohl) und aktuelle Entwicklungen um die Karte vorzustellen. Bei diesem Fachtag werden aktuelle Debatten zur JugendleiterInnen-Ausbildung zusammengeführt und mit  Praktikerinnen und Praktikern diskutiert, wie das Paket „JULEICA“ weiter attraktiv bleiben kann. Interessierte können sich bis zum 29.11.2010 unter info(at)hessischer-jugendring zur Veranstaltung anmelden. Weitere Infos und die Workshopthemen können der Ausschreibung entnommen werden.  

3. Mediasurfer - Medienkompetenzpreis der LPR Hessen

Egal ob Radiofeature, Spielfilm- oder Nachrichtenproduktion - alle Beiträge elektronischer Medien können bei Mediasurfer, dem MedienKompetenzPreis der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR) eingereicht werden. Mitmachen können Kinder- und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren. Auf die Gewinner warten Preise von mehr als 15.000 Euro. Die Projekte müssen bis zum 31.12.2010 bei der LPR eingereicht werden. Weitere Infos zum Wettbewerb gibt es hier. In diesem Jahr werden außerdem Sonderpreise in den Kategorien "Schulnachrichten" (in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium) und "Unterwegs mit mehr Medienkomptenz" (in Kooperation mit der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft) verliehen.

4. Goldene Göre - Preis zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Das Deutsche Kinder- und Jugendhilfswerk zeichnet Projekte, in denen Kinder- und Jugendliche von der Planung bis zur Umsetzung eingebunden sind, auch 2011 mit der goldenen Göre aus. Konsequenterweise besteht die Jury, die über die Gewinnerprojekte entscheidet, auch aus Kindern und Jugendlichen. Insgesamt gibt es Preise im Wert von 15.000 Euro zu gewinnen. Die Verleihung findet im Europapark Rust statt. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Januar 2011. Weitere Informationen zur Goldenen Göre gibt es hier.

5. Fachforum Bildungsberatung

Soziale Heterogenität stellt zunehmend eine Herausforderung für die regionale Bildungsberatung dar. Bei einem Fachforum am 6. Dezember 2010 werden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die genau dieses Problem untersucht hat. Anschließend wird das Thema in einem Fachvortrag und in einer Expertenrunde vertieft. Sowohl die Studie, als auch die Veranstaltung sind eine Intiative des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft. Das Fachforum findet im Bildungshaus Bad Nauheim statt. Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt es im Flyer.

6. Fristverlängerung Interessenbekundung Lokale Aktionspläne 2010

Für das Bundesprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" beginnt am 1. Januar 2011 eine neue Förderperiode. An der Förderung interessierte Träger können nun am verlängerten Interessenbekundungsverfahren teilnehmen. Neuer Einsendeschluss der Materialien ist der 17. Dezember 2010. Für das Programm sind in der nächsten Runde vier Themencluster vorgesehen: Auseinandersetzung mit historischem und aktuellem Antisemitismus, Auseinandersetzung mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen, Präventions- und Bildungsangebote in der Integrationsgesellschaft und Umgang mit Vielfalt und Differenz im Elementar- und Primarbereich. Der Aufruf zur Interessenbekundung gibt weitere Informationen. In der Leitlinie zum Programmbereich sind die Förderrichtlinien zusammengefasst.

7. Projekt Streitschlichter

Immer wieder finden sich in den Medien Meldungen über jugendliche Gewalttäter. Dass sich bereits im Vorfeld solcher Taten eine Menge tun lässt, zeigt eine Veranstaltung des Jugend- und Sozialamts der Stadt Frankfurt am 2. Dezember 2010 von 10 bis 14 Uhr. Bei der Veranstaltung wird das Projekt Streitschlichter als eine Möglichkeit zur konstruktiven Konfliktbearbeitung vorgestellt. Ziel des Projekts ist die Ausbildung von Jugendlichen zu Mediatoren, damit diese, zum Beispiel an der Schule, im Konfliktfall die Rolle von unparteiischen Dritten übernehmen können. Die Veranstaltung richtet sich an Interesssierte aus der sozialen Arbeit und dem Bildungsbereich, die sich vorstellen können, das Konzept des Streitschlichters auch für ihre Einrichtung anzuwenden. Die Veranstaltung findet im Jugend- und Sozialamt Frankfurt statt. Weitere Informationen zum Fachtag gibt es in der Ausschreibung.

Stellenausschreibungen

1. medienpädagogische/r MitarbeiterIn Verband junger Medienmacher

Der Verband junger Medienmacher fjp>media sucht für den Medientreff zone! in Magdeburg zum 01.01.2011 eine/n medienpädagische/n MitarbeiterIn. Der Medientreff zone! ist eine Bildungs- und Freizeiteinrichtung mit medienpädagogischem Arbeitsschwerpunkt. Zum Profil gehören vor allem offene Angebote, Projekte und Bildungsangebote, Beratung und Einzelfallhilfe. Es handelt sich um eine Stelle in Vollzeit, die in Anlehnung an TVÖD 9 vergütet wird. Bewerbungsschluss ist der 30.11.2010. Das genaue Profil gibt es in der Stellenausschreibung.

2. Jugendbildungsreferent/in in Mutterschaftsvetretung bei der NAJU

Die Naturschutzjugend (NAJU) Hessen e.V. sucht zum 01.03.2011 eine/n Jugendbildungsreferent/in für die Landesgeschäftsstelle in Wetzlar. Die Stelle beinhaltet 19,5 Wochenstunden und ist befristet bis zum 31.12.2011. Weitere Auskunft erteilt Stefanie Fester. Die Ausschreibung kann hier eingesehen werden.

3. Jugendbildungsreferent/in bei der Solidaritätsjugend

Die Solidaritätsjugend Deutschlands sucht zum schnellstmöglichen Zeitpunkt eine/n Jugendbildungsreferent/in für eine Vollzeitstelle in der Bundesgeschäftsstelle in Offenbach/Main. Bewerbungsfrist ist der 5.12.2010. Bewerbungen können mit den üblichen Unterlagen per mail an den Bundesvorsitzenden Marcel Pässler gerichtet werden. Die vollständige Ausschreibung kann hier eingesehen werden.

4. Sozialpädagoge/in Jugendclub der kath. Kirchengemeinde Frankfurt/Nied

Im Jugendclub Georgskeller der kath. Kirchengemeinde Frankfurt/Nied ist ab sofort eine 1/2 unbefristete Stelle in der offenen Jugendarbeit neu zu besetzen. Bewerber/innen können sich bis zum 3.12.2010 bewerben. Weitere Infos zur Stellenbeschreibung können Interessierte hier entnehmen.  

 

Der Tipp

Erfahrungen im Ausland sind bereichernd. Sie erweitern den Horizont und können helfen, Vorurteile abzubauen.  Das weiß jede/r, die/der schon einmal während der Schulzeit an einem Austauschprogramm teilgenommen hat. Die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit in der Bundesrepublik Deutschland "IJAB" versucht diese Erfahrungen für Jugendliche, aber auch für Fachkräfte aus der Jugendarbeit zu ermöglichen. Auf der Website von IJAB finden sich daher viele Informationen rund um die internationale Zusammenarbeit. Wer immer automatisch auf dem Laufenden sein möchte, kann auch den IJAB-Newsletter bestellen. Dann gibt es Tipps und Hinweise zum Erfahrungen sammeln im Ausland frei Haus. In der aktuellen Ausgabe des Newsletter gibt es unter Anderem die Dokumentation des 2. Zukunftskongresses "Jugend Global 2020" oder die Ausschreibung zum MB21-Jugendfestival der medialen Bilderwelten.

 

Das Zitat

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch die Vernachlässigung kleiner Dinge.

Wilhelm Busch, deutscher Schriftsteller und Karikaturist, * 15. 04. 1832 - † 09. 01. 1908


Die nächste Ausgabe des hjr-newsletters erscheint im Dezember 2010

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV:  David Schulke