Hessen ist wieder "total international"
Die stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Jugendrings, Daniela Broda lädt ein, an der größten internationalen Jugendinformationsmesse der außerschulischen Jugendarbeit in Hessen teilzunehmen: „Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende in Hessen können hier die Chancen nutzen, internationale Begegnungen und Austauschprogramme kennenzulernen. Sie erhalten so die Chance, sich nicht nur zu informieren, sondern sich auch für die Zukunft der Europäischen Union stark zu machen.
Bianka Mohr neue Vorsitzende im Hessischen Jugendring
Frankfurt, 05. November 2011. Der Hessische Jugendring hat eine neue Vorsitzende. Bianka Mohr vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend wurde auf der Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Jugendverbände am Wochenende in Frankfurt am Main mit großer Mehrheit gewählt. Sie übernimmt damit das Amt von Anke Muth (DGB-Jugend). Als ihre Stellvertreter wurden Klaus Bechtold (SJD - Die Falken), Mario Machalett (Sportjugend Hessen) und Daniela Broda (evangelische Jugend) wiedergewählt. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Holger Kindler aus der DGB-Jugend.
„Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen und freue mich auf die gemeinsame Arbeit.“ erklärte Mohr direkt nach der Wahl und machte gleich deutlich: „Es liegt eine Menge Arbeit vor uns. Daher ist es schön, auf ein in weiten Teilen bewährtes Team setzen zu können.“ Gleichzeitig begrüßte sie es, dass mit einem neuen Gesicht im Vorstand, auch neue Impulse von außen kämen. Anschließend dankte Mohr ihrer Vorgängerin Anke Muth und dankte für das Engagement für die 30 Mitgliedsverbände des Hessischen Jugendrings und die Kinder– und Jugendarbeit in Hessen.
EURO-Quellen für die Jugendarbeit
Wer kennt keine Geldsorgen in der Jugendarbeit? An guten Ideen für Aktionen mangelt es nicht. An den finanziellen Mitteln, die guten Ideen umzusetzen, dafür regelmäßig. Fundraising und Projektmittelakquise werden auch für Akteure in der Jugendarbeit daher immer wichtiger. Der Hessische Jugendring stellt auf einem Fachtag Wege zur erfolgreichen Finanzierung eigener Aktivitäten durch europäische Förderprogramme und gelungene Beispiele des Fundraisings vor.
Der Fachtag findet statt am
Freitag, 30. September 2011
14 bis 17:30 Uhr
in der Landessportschule Hessen
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt am Main.
Die Jugendverbände in Hessen bleiben integrativ aktiv
Der Hessische Jugendring lädt daher mit dem Frankfurter Jugendring, der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen und dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit ein zum
6. Fachtag „Jugendverbände / Migrationsjugendarbeit integrativ aktiv!
Samstag, den 24.09.2011 in Frankfurt am Main von 10:00 – 17:00 Uhr,
im Haus der Jugend
Vorgestellt werden die Ergebnisse der Studie des Deutschen Jugendinstituts zum Stand der Interkulturellen Öffnung der verbandlichen Jugendarbeit.
Starke Partnerin der Jugendverbände
Marianne Schwedler erhält Auszeichnung des Hessischen Jugendrings
Marianne Schwedler, Mitarbeiterin in der Fachabteilung Jugend des Hessischen Sozialministeriums, ist mit dem Preis „Best Partner der Jugendverbände“ des Hessischen Jugendrings (HJR) ausgezeichnet worden. Der Vorstand würdigte bei der Preisverleihung in der Geschäftsstelle des Jugendrings in Wiesbaden die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und den Einsatz Schwedlers für die Kinder- und Jugendarbeit in Hessen.
„Die Jugendarbeit braucht heute mehr denn je starke Partnerinnen und Partner.“ erklärte Daniela Broda, stellvertretende Vorsitzende des HJR, bei der Preisverleihung. Mit Marianne Schwedler habe man viele Jahre eine feste Partnerin an der Seite gewusst und viele Dinge voran gebracht. Daniela Broda hob besonders das Engagement im Jugendhilfeausschuss und die Ergebnisse in der internationalen Jugendarbeit hervor. „Marianne Schwedler steht aber auch stellvertretend für eine insgesamt gute Partnerschaft mit der Fachabteilung „Jugend“ im Hessischen Sozialministerium.“ so Broda weiter. Ihren bevorstehenden Ruhestand habe man nun als Anlass genommen, für die gemeinsamen Jahre „Danke“ zu sagen.
Give me five! Fünf Tage, die den Kopf verändern
Hessischer Jugendring informiert beim Hessentag in Oberursel über Bildungsurlaub
Für fünf Tage einfach mal so etwas anderes sehen und erleben? Den Arbeitsalltag hinter sich lassen und auf Entdeckungsreise gehen? Das können Auszubildende und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch das Bildungsurlaubsgesetz. Und das für fünf Tage pro Jahr bei bezahlter Freistellung. Das Angebot ist dabei sehr vielfältig. Von der Studienreise nach Brüssel, über Seminare zur Kommunikation bis hin zu Veranstaltungen zur Auseinandersetzung mit rechtsextremen Tendenzen ist alles möglich.
„Ich kann nur empfehlen, sich das Angebot einmal genauer anzuschauen.“ lädt Bianka Mohr, stellvertretende Vorsitzende des Hessischen Jugendrings, Arbeitnehmer dazu ein, die Chance auf Bildungsurlaub wahrzunehmen. „Fast immer kommen die Teilnehmenden zurück und sagen: Das hat mir richtig viel gebracht.“ wirbt Bianka Mohr für die Angebote.
Jugendpolitik nicht den Politikern überlassen!
Jugendpolitik vor Ort mitbestimmen? Das geht am besten im Jugendhilfeausschuss des Landkreises bzw. der Stadt, in dem bzw. in der man lebt. Der Hessische Jugendring ruft Jugendverbände und Jugendringe vor Ort zur Kandidatur zu den anstehenden Wahlen auf.
Vier Wochen ist es her, dass die Bürgerinnen und Bürger in Hessen über die Zusammensetzung ihrer kommunalen Vertretungen abgestimmt haben. Seitdem haben sich Kreistage und Stadtverordnetenversammlungen neu konstituiert. Was jetzt ansteht, ist die Neubesetzung der kommunalen Jugendhilfeausschüsse, die – neben der Verwaltung – Teil eines jeden Stadt- bzw. Kreisjugendamtes sind.
Der Jugendhilfeausschuss (JHA) ist das kommunale Gremium, in dem wichtige Verordnungen und Entscheidungen bezüglich der Jugendhilfe vor Ort getroffen werden.
Internationale Wochen gegen Rassismus
Hessischer Jugendring aktiv für mehr Respekt
Die Vorsitzende des Hessischen Jugendrings, Anke Muth, ruft mit dem Deutschen Bundesjugendring im März zu den „Wochen gegen Rassismus 2011“ auf. „Menschenfeindlichkeit in jeglicher Ausprägung darf in der Gesellschaft keine Chance haben,“ so die HJR-Vorsitzende. „Jugendverbände sind und bleiben aktiv und setzen in ihrer täglichen Arbeit vielfältige Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Der Hessische Jugendring nimmt außerdem die Kommunalwahl in Hessen zum Anlass, auf die Wichtigkeit des Themas und das Engagement der Jugendverbände im Rahmen einer Postkartenserie hinzuweisen. Anke Muth lädt Jugendverbände und andere gesellschaftliche Akteure dazu ein, sich an den Wochen gegen Rassismus mit Aktionen zu beteiligen.
Landkreis nimmt Kürzungen zurück
Die Jugendverbände im Rheingau Taunus Kreis können aufatmen.
Der Kreistag hat in seiner letzten Sitzung die zunächst beschlossenen Kürzungen für die Jugendarbeit zurückgenommen. Besonders erfreulich: nicht nur die verweigerten Gelder für 2010 werden fließen. Auch für das aktuelle Jahr stehen 28.000 Euro zur Verfügung.
Dass dies keine ganz gewöhnliche Kreistagssitzung werden würde, dürfte den Abgeordneten gleich beim Betreten der Stadthalle in Bad Schwalbach klar geworden sein. Eine Gruppe aktiver Ehrenamtlicher empfing sie vor dem Sitzungssaal, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Leonhard Langenkamp, Gruppenleiter der Pfadfinderschaft St. Georg: „Zuschüsse zu streichen ist schlimm genug. Bereits bewilligte Mittel aber nicht auszuzahlen, das macht ehrenamtliches Engagement kaputt.“
Nachdem die Pläne des Rheingau Taunus Kreis unter anderem durch Intervention des Hessichen Jugendrings öffentlich geworden waren, gab es eine Welle der Sympathie für die aktiven Jugendgruppen. Weitere Vereine, Initiativen und Jugendringe schlossen sich dem Protest an.
Landkreis stürzt Vereine und Jugendverbände in die Krise
Kürzungen im Rheingau Taunus Kreis
Dass angesichts knapper Kassen ausgerechnet für die ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit weniger Geld zur Verfügung steht ist schon erschreckend. Dass aber Jugendverbänden für ein komplettes Jahr rückwirkend die Förderungen gestrichen worden sind, hat doch eine neue Qualität. Die Mitgliedsverbände des Hessischen Jugendrings zeigten sich geschockt, über entsprechende Beschlüsse im Rheingau Taunus Kreis.
„Hier werden der Jugendverbandsarbeit nicht nur die zukünftige Grundlage ihrer Arbeit entzogen, sondern auch bereits zugesagte Mittel nicht ausgezahlt.“ zeigte sich Anke Muth, Vorsitzende des Hessischen Jugendrings über das Vorgehen im Rheingau Taunus Kreis entsetzt. In einem kurzen Schreiben seien die aktiven Jugendverbände darüber informiert worden, dass die für 2010 eingeplanten Mittel nach Beschluss christdemokratisch-liberalen Mehrheit nicht ausgezahlt werden. Damit fällt die Förderung für Fahrten, Lager und sonstige Freizeitmaßnahmen für ein ganzes Jahr aus. Die auf dieser Ebene meist rein ehrenamtlich organisierten Verbände bleiben auf den Kosten sitzen. „So kann man nicht mit ehrenamtlich Aktiven umgehen.“ erklärte Anke Muth weiter. Ein Engagement sei so auf Dauer nicht möglich. Insgesamt gehe es um die Summe von 28.000 Euro, die die Kreistagsmehrheit den Jugendverbänden verweigere.