Hessischer Jugendring
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Online ist das neue Offline

Auch in der Jugendarbeit verschwimmen die Grenzen zwischen online und offline. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl Möglichkeiten, das Internet für Aktivitäten, Projekte und Initiativen zu verwenden. Wir stellen die wichtigsten kostenlosen Tools dafür auf dieser Seite vor. Und ergänzen sie regelmäßig.

Doodle | Fast schon ein Klassiker

Wer kennt das nicht? Am Ende einer Sitzung haben einige Eifrige zu einem bestimmten Thema schnell eine Arbeitsgruppe gegründet. Hoch motiviert geht es in die Terminsuche für ein Treffen und als man bis zum nächsten Sommer noch keinen Termin gefunden hat, ist die Euphorie der Idee schon deutlich abgekühlt. Gegen volle Terminkalender hilft auch Doodle nicht. Die Koordination erleichtert das Tool aber allemal. Ein Initiator lädt per Mail alle Mitglieder einer Arbeitsgruppe zu einem Treffen ein und macht einige Terminvorschläge, inklusive Uhrzeit und Ortsangabe. Mit einem Mausklick können die Eingeladenen zu jedem einzelnen Termin zu- und absagen. Am besten macht man gleich eine Deadline zur Abstimmung aus, damit sich die Teilnehmenden die Termine nicht allzu lange blocken. 

Wunderlist | Den Termin haben wir, aber wie arbeiten wir zusammen?

Hat die Arbeitsgruppe einen Termin gefunden und sich bestenfalls sogar schon einmal getroffen, möchte sie vielleicht auch bis zum nächsten Treffen arbeitsfähig bleiben. Mit Wunderlist lassen sich Aufgaben leicht sortieren ordnen und abarbeiten. Zudem synchronisiert sich die eigene To-Do-Liste an verschiedenen Rechnern und auch auf mobilen Geräten automatisch. Außerdem ist das Angebot auch optisch mit viel Liebe gestaltet.

Gimp | Bilder sagen mehr...

Viele Aktionen in der Jugendarbeit sind äußerst bildstark. Für eine professionelle Bildbearbeitungssoftware fehlt aber häufig das Geld. Gimp kann, was viele kommerzielle Programme auch können. Nur ist es frei verfügbar im Netz. Zudem finden sich bei Google oder bei Youtube auch eine Vielzahl an Tipps und Tricks zur Anwendung.

Mixxt | Die eigene Community

Nicht noch eine Community, wird sicher mancher sagen. In der Tat sollte man sich gut überlegen, ob man wirklich noch ein soziales Netzwerk in die Welt setzen sollte. Für bestimmte Projekte kann sich aber der Einsatz einer Mixxt-Plattform lohnen. Kostenlos ist die Einrichtung allemal und die Funktionen können ganz individuell an die Bedürfnisse angepasst werden (Forum, Wiki, Nachrichtenportal, Blog, Cloud-Funktion...).

Slideshare | Präsentationsplattform

Immer wieder taucht nach einem Input oder Vortrag die Frage auf: Können wir die Folien bekommen? Mit Slideshare kann man seine Präsentationen einfach für jeden Internetnutzer verfügbar machen. Ohne Mails mit großen Dateianhängen, reicht es einen Link zu verschicken.

Google+ | Eine echte Alternative

Wenn man über Facebook redet, muss man natürlich auch über Google+ reden. Nach einer ersten Phase des Hypes in der Netzgemeinde ist es ein bisschen ruhiger um das Projekt geworden. Zudem hat Facebook eine Menge Aufmerksamkeit abgezogen, indem man die Features von Google+ sehr zeitnah ebenfalls integriert hat. Für viele Skeptiker eines Einsatzes von Facebook wird das Auftauchen von Googles Community wohl als Bestätigung gelten, dass sich die Entwicklung eh ständig selbst überholt und die Jugendarbeit am besten die Finger davon lässt. Als Fazit lässt sich festhalten: zunächst einmal im Auge behalten und die auf die Entwicklung schauen. Wer Spaß am Ausprobieren hat, findet bei Google+ zudem eine bisher noch recht klar abgegrenzte Spielwiese.

Prezi | Präsentation 2.0

Prezi hat sich in der vergangenen Zeit zu einem echten Geheimtipp als Alternative zu Powerpoint gemausert. Wer schon einmal in einem Vortrag gesessen hat und sich gefragt hat, warum der Referent neben dem Vortragsthema auch das Programmierhandwerk beherrscht, war vielleicht Augenzeuge einer Prezi-Präsentation. Alles, was man zeigen möchte, kann man bei Prezi auf einem Blatt (canvas) ablegen. Die einzelnen Elemente (ursprünglich Folien) können dann sinnvoll verbunden werden und zum Schluss kann die ganze Präsentation noch mit entsprechenden Fahrten zwischen den Folien versehen werden. Klingt kompliziert? Am besten man schaut sich auf der website prezi.com einfach mal die ein oder andere Präsentation an. Das Tool arbeitet sehr intuitiv und ist leicht zu erlernen. Zudem kann man ohne Weiteres Präsentationen anderer Nutzer verwenden und verändern. Dafür muss man allerdings auch die eigenen Präsentationen zur Verfügung stellen. In der kostenlosen Version liegen die Präsentationen immer auf dem Prezi-Server und man braucht einen Rechner mit Internetzugang für die Vorführung. Für einen recht überschaubaren Betrag kann man sich auch ein Premium-Account zulegen und kann die Präsentationen dann auf dem eigenen Rechner abspeichern