Am 13.06.2005 haben das Hessische Kultusministerium, das Hessischen Sozialministerium und der Hessische Jugendring eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit von Schulen und Jugendverbänden im Rahmen ganztägig arbeitender Schulen in Hessen geschlossen. Die Vereinbarung bietet einen Rahmen für die Zusammenarbeit zwischen den Schulen mit Ganztagsangeboten und den im Hessischen Jugendring kooperierenden Jugendverbänden. Die Kooperationspartner vor Ort - die jeweiligen Schulen und Jugendvereine - vereinbaren konkrete Angebote. Das Hessische Kultusministerium, das Hessische Sozialministerium und der Hessische Jugendring stellen hierfür einen Mustervertrag zur Verfügung.
Zur modellhaften Konzeptionierung und Initiierung von Kooperationen zwischen Jugendverbänden und Schulen hat der Hessische Jugendring im Landkreis Offenbach für eine Projektdauer von drei Jahren (2007 bis 2009) eine Servicestelle eingerichtet. Die Servicestelle unterstützt und koordiniert Kooperationen zwischen den anerkannten "Ganztagsschulen nach Maß" im Landkreis und den außerschulischen Partnern aus der Jugendarbeit. Träger der Stelle ist der HJR in Kooperation mit dem Kreisjugendring Offenbach
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Projektabschlussbericht, den Sie demnächst hier finden.
Mit „Mehr Raum für Bildung“ hat der Hessische Jugendring im Jahr 2008 ein bildungspolitisches Positionspaper verabschiedet. Darin fordert er u.a. mehr Kooperation zwischen Schule und außerschulischen Bildungsträgern und die Entwicklung eines Systems der Ganztagsbildung mit allen im Sozialraum engagierten Bildungsträgern.
Als Modell für die zukünftige Zusammenarbeit von Jugendverbänden und Schule hat der Hessische Jugendring das Trägermodell "Ganztagsbildung entwickelt. Dieses wird aktuell mit dem Hessisches Kultusministerium und dem Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit abgestimmt.