Der Hessische Jugendring und die Jugendverbände in Hessen engagieren sich seit langem gegen die Gewaltentwicklung im Alltag. Die Auseinandersetzung mit den Erscheinungen von Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus ist in den vergangenen Jahren wieder als verstärkt worden. Wir fördern interkulturelle Kompetenzen und Veranstaltungen zur Stärkung der Zivilcourage.
Der HJR berät und unterstützt Jugendverbände, Jugendgruppen und junge Menschen, sich gegen rechtsextreme Versuche zu engagieren. Die Jugendverbände auf Landesebene sind mit unterschiedlichen Projektthemen beteiligt:
Der Hessische Jugendring stellt sich gegen die Verharmlosung rechtsextremistischer Politikvorstellungen und die tödlichen Übergriffe auf Bürgerinnen und Bürger in unserer Gesellschaft. Die Praxis der Jugendarbeit in den hessischen Jugendverbänden knüpft aktiv an die Grundüberzeugungen an, - die in der Satzung des Hessischen Jugendrings mit den Worten festgehalten wurden - „mit allen Kräften den autoritären, rassistischen, antisemitischen, nationalistischen und militaristischen sowie demokratiefeindlichen Tendenzen“ entgegenzutreten.
Der Hessische Jugendring hat das mehrjährige und wissenschaftlich begleitete Untersuchungs- und Qualifizierungsprojekt gegen Rechtsextremismus zu "Jugendverbände als zivilgesellschaftliche Akteure" in Mittelhessen mit dem Band 15 der Materialienrehe und der Ausgabe der Zeitschrift hessische jugend 3/2008 abgeschlossen. Mit dem Ergebnis des Praxisforschungsprojekts sollen Jugendgruppen in der Abwehr rechtsextremistischer Tendenzen weiter qualifiziert werden, um der Ausbreitung demokratiefeindlicher Einflüsse auf lokaler Ebene entgegenzuwirken. Vom Bündnis für Demokratie und Toleranz wurde dem HJR-Vorstand 2009 eine Auszeichnung für das Projekt "Jugendverbände als zivilgesellschaftliche Akteure in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus überreicht.
