Hessischer Jugendring
Schiersteiner Straße 31-33
 . 65187 Wiesbaden
 . Telefon 0611 - 99 083 - 0 . Fax 0611 - 99 083 - 60
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Mehr Partizipation

Der Hessische Jugendring fordert die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen in Hessen, an allen sie und ihre Lebenswelt betreffenden Entscheidungen. Bildung ist hierbei ein zentraler Bereich. Der Hessische Jugendring fordert in allen Bereichen der Bildung den höchst möglichen Grad an Mitwirkung, Mitbestimmung, Selbstbestimmung und Selbstverwaltung für Kinder und Jugendliche ein.

Partizipation bedeutet für uns:

  • Das ständige Fördern und Befähigen von Kindern und Jugendlichen zur Partizipation
  • Demokratisch verfasste Kindergärten, Schulen und Hochschulen
  • Eine Aufwertung und Intensivierung der politischen Bildung. Dies muss sich zentral dem Ziel verpflichten, die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen an demokratischen Prozessen und die Teilnahme an Wahlen zu fördern.
  • Die Einbindung von jungen Menschen in die kommunalen und regionalen demokratischen Strukturen und Entscheidungsprozessen und die entsprechende kind- und jugendgerechte Ausgestaltung dieser Strukturen
  • Die Stärkung der Jugendhilfeausschüsse
  • Die Schaffung klarer Leitlinien zur Sicherstellung der Beteiligung von jungen Menschen entsprechend der Hessischen Gemeinde- und Hessischen Landkreisordnung
  • Die Entwicklung von Formen einer flexiblen Beteiligung (Form und Zeit)

 


Mindeststandards
zur sachlichen und personellen Ausstattung der Stadt- und Kreisjugendringe in Hessen

Die Stadt- und Kreisjugendringe sind selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Jugendorganisationen und -verbänden. Sie verfolgen das Ziel, die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung zu vertreten. Darüber hinaus sichern sie die Förderung und Anerkennung ehrenamtlich und freiwillig getragener Angebote für Kinder und Jugendliche. Sie entsprechen damit § 12 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) in dem "durch Jugendverbände und ihre Zusammenschlüsse ... Anliegen und Interessen junger Menschen zum Ausdruck gebracht und vertreten (werden)."

Stadt- und Kreisjugendringe streben mit ihren Aufgaben und Zielen eine Aktivierung bürgerschaftlichen Engagements junger Menschen in Kreisen, Städten und Gemeinden an. Kommunale Jugendringe stellen somit einen Zusammenschluss von Organisationen dar, die sachkompetent, niederschwellig und nah am Leben von Kindern und Jugendlichen sind und junge ehrenamtlich und freiwillig Engagierten in ihrer selbstorganisierten Verantwortungsübernahme unterstützen. Stadt- und Kreisjugendringe bieten in ihrer Arbeit zahlreiche Möglichkeiten zu positiven Erfahrungen in der Beteiligung und Mitbestimmung. So stellt die Jugendministerkonferenz in ihrem Beschluss vom Mai 2003 bezogen auf die Weiterentwicklung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen fest, dass "die Mitarbeit in Jugendverbänden und Jugendringen wichtige Beiträge zur Entwicklung der Demokratie leistet" und regt die Träger der Jugendarbeit an, "ihr Verständnis von Beteiligung weiter zu entwickeln."