Hessischer Jugendring
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Allgemeine Hinweise für die Jugendarbeit in Hessen
Stand 4. Mai 2022

Die Hinweise wurden nach Recherche und bestem Wissen zusammengestellt, der Hessische Jugendring übernimmt keine Gewähr und kann weder rechtlich noch medizinisch beraten. Da die Situation sehr dynamisch ist und viele Kriterien sorgfältig gegeneinander abgewogen werden müssen, müssen die jeweils aktuelle Lage und damit verbundene Änderungen beachtet werden. Wir werden die Hinweise, wenn nötig und so schnell wie es möglich ist, aktualisieren.

 


 

Hinweise zur Aktualisierung:

1. Landesverordnung (29. April 2022): Seit dem 29. April 2022 gilt eine neue hessische Verordnung. In dieser sind für die Jugendarbeit weiterhin keine Regelungen oder Einschränkungen enthalten.  

2. Planung und Durchführung von Angeboten: Der Wegfall der gesetzlichen Regelungen und Verordnungen für die Angebote der Jugendarbeit bedeutet nicht das Ende der Pandemie. Die Verantwortung zur Planung und Durchführung von Angeboten unter den aktuellen Bedingungen liegt weiterhin in den Händen der Jugendverbände bzw. Träger. Diese sollten sorgfältig bewerten welche Schutzmaßnahmen sie weiterhin umsetzen wollen und können. Hierbei können die Empfehlungen des Robert Koch-Institut nützlich sein. Hier weisen wir besonders auf den aktuellen Flyer Verhaltenstipps für das Frühjahr 2022 hin.


Hier sind alle gültigen Regelungen ab dem 29. April 2022 dargestellt. Einen Überblick gibt unsere Übersicht „Jugendarbeit in Hessen“ (4. Mai 2022).

 


 

Für Hessen gilt aktuell die „Verordnung zum Basisschutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus“ (Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung). Im engen Austausch mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) stellen wir hier die einschlägigen Regelungen zusammen und erklären sie für:

1. Gruppenangebote der Jugendarbeit

2. Veranstaltungen

3. Bildungsangebote in unterrichtsähnlicher Form

4. Freizeiten und Zeltlager

5. Mobilität von Jugendgruppen und Freizeitgruppen

6. Gremien und Arbeitsgruppen (Vereinstreffen)

 

Quellen:

 

Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 - Coronavirus-Schutzverordnung (Stand:29. April 2022)

Jugendarbeit in Hessen - Übersicht über die Angebotsformen (Quelle: HJR 4. Mai 2022)

 

1. Gruppenangebote der Jugendarbeit
 

Treffen sind zulässig: Angebote der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit sind zulässig. Sie dürfen unabhängig vom Angebotsort stattfinden (öffentlicher und nicht-öffentlicher Raum).

Gruppengröße: Es besteht keine Begrenzung der Personenzahl.

Dokumentation und Hygienekonzept: Die Kontaktdaten der Teilnehmenden eines Gruppenangebots müssen nicht dokumentiert werden. Die Pflicht zur Umsetzung eines Abstands- und Hygienekonzepts besteht nicht mehr. Jedoch ist weiterhin auf den Infektionsschutz und insbesondere die angemessene und regelmäßige Belüftung in geschlossenen Räumen zu achten (§ 1).

Abstand und Masken: Die Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Abstände müssen nicht eingehalten werden.

Negativnachweis: Negativnachweise (Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testnachweise) sind nicht mehr vorzulegen.

§ 1 Eigenverantwortliches Handeln in der Pandemie
(1) Jede Person ist angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt. Die allgemeinen Empfehlungen zu Hygiene und Tragen einer medizinischen Maske, insbesondere in Innenräumen und in Gedrängesituationen, sollen eigenverantwortlich und situationsangepasst berücksichtigt werden. Bei persönlichen Begegnungen mit Menschen, für die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, ist besondere Vorsicht walten zu lassen; eine vorsorgliche Testung wird empfohlen.

2. Veranstaltungen
 

Outdoor-Veranstaltungen

Veranstaltungen sind im Freien zulässig: Veranstaltungen sind zulässig.

Abstand, Maske und Hygienekonzept: Die Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Abstände müssen nicht eingehalten werden. Jedoch ist weiterhin auf den Infektionsschutz zu achten (§ 1).

Negativnachweise: Negativnachweise (Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testnachweise) sind nicht mehr vorzulegen.

Personenzahl und Dokumentation: Die Personenzahl ist nicht begrenzt. Kontaktdaten sind nicht zu dokumentieren.

Indoor-Veranstaltungen

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind zulässig: Veranstaltungen sind zulässig.

Abstand, Maske und Hygienekonzept: Die Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Abstände müssen nicht eingehalten werden. Jedoch ist weiterhin auf den Infektionsschutz und insbesondere die angemessene und regelmäßige Belüftung in geschlossenen Räumen zu achten (§ 1).

Negativnachweise: Negativnachweise (Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testnachweise) sind nicht mehr vorzulegen.

Personenzahl und Dokumentation: Die Personenzahl ist nicht begrenzt. Kontaktdaten sind nicht zu dokumentieren.

§ 1 Eigenverantwortliches Handeln in der Pandemie
(1) Jede Person ist angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt. Die allgemeinen Empfehlungen zu Hygiene und Tragen einer medizinischen Maske, insbesondere in Innenräumen und in Gedrängesituationen, sollen eigenverantwortlich und situationsangepasst berücksichtigt werden. Bei persönlichen Begegnungen mit Menschen, für die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, ist besondere Vorsicht walten zu lassen; eine vorsorgliche Testung wird empfohlen.

3. Kinder- und Jugendarbeit in unterrichtsähnlicher Form (Bildungsangebote)
 

Beispiele: Erste-Hilfe-Kurs über mehrere Abende; Juleica-Ausbildungen, Konfirmanden-Unterricht etc.

Bildungsangebote sind zulässig: Angebote sind zulässig.

Abstand, Maske und Hygienekonzept: Die Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Abstände müssen nicht eingehalten werden. Jedoch ist weiterhin auf den Infektionsschutz und insbesondere die angemessene und regelmäßige Belüftung in geschlossenen Räumen zu achten (§ 1).

Negativnachweise: Negativnachweise (Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testnachweise) sind nicht mehr vorzulegen.

Personenzahl und Dokumentation: Die Personenzahl ist nicht begrenzt. Kontaktdaten sind nicht zu dokumentieren.

§ 1 Eigenverantwortliches Handeln in der Pandemie
(1) Jede Person ist angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt. Die allgemeinen Empfehlungen zu Hygiene und Tragen einer medizinischen Maske, insbesondere in Innenräumen und in Gedrängesituationen, sollen eigenverantwortlich und situationsangepasst berücksichtigt werden. Bei persönlichen Begegnungen mit Menschen, für die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, ist besondere Vorsicht walten zu lassen; eine vorsorgliche Testung wird empfohlen.

4. Freizeiten und Zeltlager
 

Angebote sind zulässig: Angebote der mit Übernachtungen sind zulässig. Sie dürfen unabhängig vom Angebotsort stattfinden (öffentlicher und nicht-öffentlicher Raum).

Gruppengröße: Es besteht keine Begrenzung der Personenzahl.

Dokumentation und Hygienekonzept: Die Kontaktdaten der Teilnehmenden eines Gruppenangebots müssen nicht dokumentiert werden. Die Pflicht zur Umsetzung eines Abstands- und Hygienekonzepts besteht nicht mehr. Jedoch ist weiterhin auf den Infektionsschutz und insbesondere die angemessene und regelmäßige Belüftung in geschlossenen Räumen zu achten (§ 1).

Abstand und Masken: Die Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Abstände müssen nicht eingehalten werden.

Negativnachweis: Negativnachweise (Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testnachweise) sind nicht mehr vorzulegen.

5. Mobilität von Jugendgruppen und Freizeitgruppen
 

Mobilität von Gruppen ist zulässig: Der Aufenthalt in Fahrzeugen des ÖPNV, des Fernverkehrs und des Gelegenheitsverkehrs ist zulässig.

Gruppengröße: Die Gruppengröße von Kinder- und Jugendgruppen ist nicht begrenzt.

Abstand: Abstände müssen nicht eingehalten werden.

Masken: Im öffentlichen Nahverkehr in Fahrzeugen ist eine medizinische Maske zu tragen. Das Tragen einer Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil wird empfohlen. Im Fernverkehr legt das Infektionsschutzgesetz des Bundes eine Maskenpflicht (Medizinische Maske) bis zum 23. September 2022 fest.

§ 2 Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske
(1) Eine OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil (medizinische Maske) ist zu tragen
2. in den Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs; das Tragen einer Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil wird empfohlen.

6. Gremien und Arbeitsgruppen (Vereinstreffen)
 

Treffen sind zulässig: Vereinstreffen (z.B. Gremien und Arbeitsgruppen) sind ohne besondere Auflagen zulässig.

 

 

Überblick über die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie: www.corona.hessen.de

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