Hessischer Jugendring
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Allgemeine Hinweise für die Jugendarbeit in Hessen
Stand 15. September 2021

Die Hinweise wurden nach Recherche und bestem Wissen zusammengestellt, der Hessische Jugendring übernimmt keine Gewähr und kann weder rechtlich noch medizinisch beraten. Da die Situation sehr dynamisch ist und viele Kriterien sorgfältig gegeneinander abgewogen werden müssen, müssen die jeweils aktuelle Lage und damit verbundene Änderungen beachtet werden. Wir werden die Hinweise, wenn nötig und so schnell wie es möglich ist, aktualisieren.

 


 

Hinweise zur Aktualisierung:

  1. Landesverordnung (16.9.2021): Ab Donnerstag den 16. September gilt eine neue hessische Verordnung. Hier sind alle dann gültigen Regelungen dargestellt. Diese neue Verordnung bringt einige Veränderungen für die Jugendarbeit: 1) Die Kontakterfassung entfällt für Jugendarbeit und Veranstaltungen. 2) Optionales 2G-Modell für Veranstaltungen und Jugendarbeit. 3) Die Personenzahlen für Veranstaltungen wurden angepasst. 4) Neue Anzahl der Tests bei Freizeiten wurde festgelegt. Sie gilt bis zum 14. Oktober 2021. Einen Überblick gibt unsere Übersicht „Jugendarbeit in Hessen“ (15.9.2021)
     
  2. Inzidenzen und Eskalationskonzept: Das hessische Präventions- und Eskalationskonzept wurde nicht verlängert. Eine direkte Abhängigkeit der Regelungen von der Inzidenz vor Ort besteht damit nicht mehr. Verschärfungen der Regelungen sind künftig nur vorgesehen, wenn landesweit die Auslastung der Krankenhäuser steigt.

 


 

Für Hessen gilt aktuell die „Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2“ (Coronavirus-Schutzverordnung). In ihr sind auch wesentliche Regelungen für die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und die Vereinsarbeit zu finden. Im engen Austausch mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) stellen wir hier die einschlägigen Regelungen zusammen und erklären sie für:

1. Gruppenangebote der Jugendarbeit

2. Veranstaltungen ohne Gruppenstruktur

3. Bildungsangebote in unterrichtsähnlicher Form

4. Freizeiten und Zeltlager

5. Mobilität von Jugendgruppen und Freizeitgruppen

6. Gremien und Arbeitsgruppen (Vereinstreffen)

 

Quellen:

Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 (Coronavirus-Schutzverordnung - CoSchuV) (Stand: 16. September 2021)

Auslegungshinweise zur Jugendarbeit zur Coronavirus-Schutzverordnung vom 17. August 2021 (Quelle: HMSI 15. September 2021)

Jugendarbeit in Hessen - Übersicht über die Angebotsformen (Quelle: HJR 15. September 2021)

1. Gruppenangebote der Jugendarbeit
 

Treffen sind zulässig: Angebote der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit können nach § 16 Abs. 4 stattfinden. Sie dürfen unabhängig vom Angebotsort stattfinden (öffentlicher und nicht-öffentlicher Raum). Von der Regelung erfasst werden alle durch die öffentlichen Träger der Jugendhilfe (Kommunen) verantwortete oder geförderte Angebote (freie Träger) der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit.

Gruppengröße: Die Angebote sind in Gruppen von bis zu 50 Personen einschließlich der Betreuungspersonen zulässig. Geimpfte oder genesene Personen (mit Nachweis) werden nicht mitgezählt.

Dokumentation und Hygienekonzept: Die Kontaktdaten der Teilnehmenden eines Gruppenangebots müssen nicht mehr dokumentiert werden. Außerdem besteht die Pflicht zur Umsetzung eines Abstands- und Hygienekonzepts (§ 16 Abs. 1 Ziffer 3).

Abstand und Masken: Bei Angeboten in geschlossenen Räumen sind medizinische Maske zu tragen bis zur Einnahme eines Sitzplatzes. Die Mitglieder fester Gruppen (50 Personen inkl. Betreuungspersonen) müssen keine Abstände wahren.

Tests: Es besteht keine Testpflicht.

2G-Zugangsmodell:Sind bei Angeboten ausschließlich geimpfte oder genesene Personen und Kinder unter zwölf Jahren mit negativem Test zugegen, entfallen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (2G-Zugangsmodell nach §26b).

§ 16 Veranstaltungen und Kulturbetrieb
(4) Angebote der Kinder- und Jugendarbeit einschließlich Ferienbetreuungsmaßnahmen, kurzzeitpädagogische Maßnahmen der Schulen sowie Jugendsozialarbeit sind unabhängig vom Angebotsort in Gruppen von bis zu 50 Personen einschließlich der Betreuungspersonen, geimpfte oder genesene Personen im Sinne des § 2 Nr. 2 und 3 oder Nr. 4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung nicht eingerechnet, zulässig. Abs. 1 Nr. 3 und 4 gilt entsprechend. Bei Übernachtungen gilt § 23 entsprechend.
 
§ 2 Medizinische Maske
(1) Eine OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil (medizinische Maske) ist zu tragen
15. während der Wahrnehmung von Angeboten der staatlichen Kinder- und Jugendarbeit einschließlich Ferienbetreuungsmaßnahmen, kurzzeitpädagogischen Maßnahmen sowie der Jugendsozialarbeit, die in geschlossenen Räumen stattfinden, bis zur Einnahme eines Sitzplatzes.
 
§ 26a Option für den Zugang ausschließlich für Geimpfte und Genesene
Sind bei Veranstaltungen und Angeboten nach § 16 Abs. 1 und 4, den §§ 17 bis 20 sowie 22 bis 26 ausschließlich Personen mit Negativnachweis nach § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 oder 2 und Kinder unter zwölf Jahren mit Negativnachweis nach § 3 zugegen, entfallen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske nach § 2 Abs. 1 Satz 1, die Notwendigkeit eines Abstands- und Hygienekonzepts nach § 5 sowie Kapazitätsbegrenzungen (2G-Zugangsmodell). Die Veranstalterin oder der Veranstalter oder die Betreiberin oder der Betreiber haben sicherzustellen, dass nur nach Satz 1 berechtigte Personen eingelassen werden und dass auf den Ausschluss anderer Personen durch gut sichtbare Aushänge hingewiesen wird.

2. Veranstaltungen ohne Gruppenstruktur
 

Outdoor-Veranstaltungen

Veranstaltungen sind im Freien zulässig: Treffen mit mehr als 25 Personen sind als Veranstaltungen durchzuführen und zulässig (§ 16).Angebote der Kinder- und Jugendarbeit mit Gruppenstruktur sind allerdings nicht als Veranstaltung, sondern als Gruppenangebot durchzuführen (siehe Kapitel 1 Gruppenangebote der Jugendarbeit).

Abstand und Maske: Die üblichen Abstände von 1,5 Metern zu anderen müssen eingehalten werden. Bei Großveranstaltungen besteht im Freien eine Maskenpflicht in Bereichen mit Gedrängesituationen, insbesondere beim Einlass und in Warteschlangen. Ein Abstands- und Hygienekonzept muss umgesetzt werden.

3G-Negativnachweis: Bei Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen besteht die Pflicht für einen Negativnachweis.

Personenzahl und Dokumentation:Die maximale Personenzahl ist auf 1000 Personen begrenzt. Geimpfte und Genesene (mit Nachweis) werden nicht mitgezählt. Die zuständige Behörde kann auf Antrag eine höhere Personenzahl genehmigen. Kontaktdaten sind nicht zu dokumentieren.

2G-Zugangsmodell:Sind bei Angeboten ausschließlich geimpfte oder genesene Personen und Kinder unter zwölf Jahren mit negativem Test zugegen, entfallen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und die Notwendigkeit eines Abstands- und Hygienekonzepts (2G-Zugangsmodell nach §26b).

Indoor-Veranstaltungen

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind zulässig: Treffen mit mehr als 25 Personen sind als Veranstaltungen durchzuführen und zulässig (§ 16).Angebote der Kinder- und Jugendarbeit mit Gruppenstruktur sind allerdings nicht als Veranstaltung, sondern als Gruppenangebot durchzuführen (siehe Kapitel 1 Gruppenangebote der Jugendarbeit).

Abstand und Maske: Nehmen mehr als 100 Personen teil, ist der Zugang nur nur mit Impfnachweis, Genesungsnachweis oder Testnachweis zulässig. Kinder unter 6 Jahren müssen keine Nachweise vorlegen. Die üblichen Abstände von 1,5 Metern zu anderen.

3G-Negativnachweis: Nehmen mehr als 100 Personen teil, ist der Zugang nur mit Impfnachweis, Genesungsnachweis oder Testnachweis zulässig. Kinder unter 6 Jahren müssen keine Nachweise vorlegen. Bei örtlichen Inzidenzen über 35 wird kommunal eine 3G-Pflicht für alle Indoor-Veranstaltungen ab 25 Personen festgelegt.

Personenzahl und Dokumentation:Die maximale Personenzahl ist auf 500 Personen begrenzt. Geimpfte und Genesene (mit Nachweis) werden nicht mitgezählt. Kontaktdaten sind nicht zu dokumentieren.

2G-Zugangsmodell:Sind bei Angeboten ausschließlich geimpfte oder genesene Personen und Kinder unter zwölf Jahren mit negativem Test zugegen, entfallen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und die Notwendigkeit eines Abstands- und Hygienekonzepts (2G-Zugangsmodell nach §26b).

§ 16 Veranstaltungen und Kulturbetrieb
(1) Zusammenkünfte, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangebote, wie bei-spielsweise Theater, Opern, Kinos und Konzerte, an denen mehr als 25 Personen teilnehmen, sind zulässig wenn
1. in geschlossenen Räumen die Teilnehmerzahl 500 und im Freien 1 000 nicht übersteigt oder die zuständige Behörde ausnahmsweise eine höhere Teilnehmer-zahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Überwachung der Einhaltung der üb-rigen Voraussetzungen gestattet; geimpfte oder genesene Personen im Sinne des § 2 Nr. 2 und 3 oder Nr. 4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung werden bei der Teilnehmerzahl nicht eingerechnet,
2. in geschlossenen Räumen sowie im Freien bei mehr als 1 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nur Personen mit Negativnachweis nach § 3 anwesend sind und
3. ein Abstands- und Hygienekonzept nach § 5 vorliegt und umgesetzt wird.
 
§ 2 Medizinische Maske
(1) Eine OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil (medizinische Maske) ist zu tragen
13. von den Besucherinnen und Besuchern während der Zusammenkünfte und Veranstaltungen nach den §§ 16 und 17, die in geschlossenen Räumen stattfinden, bis zur Einnahme eines Sitzplatzes,
§ 26a Option für den Zugang ausschließlich für Geimpfte und Genesene
Sind bei Veranstaltungen und Angeboten nach § 16 Abs. 1 und 4, den §§ 17 bis 20 sowie 22 bis 26 ausschließlich Personen mit Negativnachweis nach § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 oder 2 und Kinder unter zwölf Jahren mit Negativnachweis nach § 3 zugegen, entfallen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske nach § 2 Abs. 1 Satz 1, die Notwendigkeit eines Abstands- und Hygienekonzepts nach § 5 sowie Kapazitätsbegrenzungen (2G-Zugangsmodell). Die Veranstalterin oder der Veranstalter oder die Betreiberin oder der Betreiber haben sicherzustellen, dass nur nach Satz 1 berechtigte Personen eingelassen werden und dass auf den Ausschluss anderer Personen durch gut sichtbare Aushänge hingewiesen wird.

3. Kinder- und Jugendarbeit in unterrichtsähnlicher Form (Bildungsangebote)
 

Beispiele: Erste-Hilfe-Kurs über mehrere Abende; Juleica-Ausbildungen, Konfirmanden-Unterricht etc.

Bildungsangebote sind zulässig: Angebote mit einem klaren Bildungsinhalt und wenig körperlicher Interaktion sind zulässig (§ 15). Dies sind beispielsweise Seminare/Kurse für Gruppen. 

Abstand und Masken: Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Teilnehmenden muss nicht sichergestellt werden. Allerdings sind die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene einzuhalten. Wenn diese Bildungsangebote in geschlossenen Räumen stattfinden, besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske bis zur Einnahme eins Sitzplatzes.

Gruppengröße: Die Personenzahl ist nicht begrenzt.

§ 15 Bildungsangebote, Ausbildung
Bei Bildungsangeboten außerhalb von Einrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes, beispielsweise in Volkshochschulen oder nicht staatlich anerkannten Ersatzschulen, soweit diese auf die Teilnahme an Nichtschülerprüfungen vorbereiten, sowie bei kulturpädagogischen Angeboten der Museen, Theater und ähnlicher Einrichtungen für einzelne Gruppen oder Klassen der Kindertagesstätten, Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen, sind die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene wo immer möglich zu beachten.
 
§ 2 Medizinische Maske
(1) Eine OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil (medizinische Maske) ist zu tragen
14. während der Wahrnehmung von Bildungsangeboten, die in geschlossenen Räumen stattfinden, bis zur Einnahme eines Sitzplatzes,

4. Freizeiten und Zeltlager
 

Zur Planung von Zeltlagern und Freizeiten mit Übernachtungen haben wir zentrale Informationen zusammengestellt: Leitfaden „Corona – Freizeiten, Zeltlager und Ferienspiele“ (Stand: 15.09.2021)

Angebote sind zulässig: Angebote der Kinder- und Jugendarbeit mit Übernachtungen sind zulässig.

Gruppengröße: An der Freizeit dürfen höchstens 50 Personen inkl. Betreuer_innen teilnehmen. Geimpfte und Genesene (mit Nachweis) werden nicht mitgezählt.

Hinweis: Es ist möglich parallel auch mehrere, voneinander getrennte Maßnahmen umzusetzen. So können bei Freizeiten oder Zeltlagern mehrere 50er-Gruppen auf dem gleichen Gelände untergebracht werden, wenn ausreichender Abstand zwischen den Gruppen hergestellt werden kann. So können zum Beispiel Jugendverbände ihr Zeltlager für 100 Personen in 2 eigenständige Zeltlager teilen. Es bietet sich an nach Alter oder regionaler Herkunft Gruppen zu bilden. Diese Gruppen können gleichzeitig und am gleichen Ort ihr Zeltlager bzw. ihre Freizeit durchführen, müssen dann aber Abstände zueinander wahren (vergleichbar zu den Abständen der 10er-Gruppen im Sommer 2020). Es bietet sich an, die verschiedenen Freizeiten/Zeltlager z.B. durch farbige Armbändchen (Einlassbändchen/Festivalbändchen) erkennbar zu machen. Insbesondere beim Essen, in sanitären Anlagen, an Spülstellen und bei der Unterbringung muss ein Abstands- und Hygienekonzept den Abstand der Gruppen zueinander sicherstellen. Insgesamt wären die Gruppen jeweils als eigenständige Maßnahmen zu planen und zu organisieren.

3G-Nachweis: Ein Negativnachweis (Impfung, Genesung oder Negativ-Test) muss bei Beginn der Maßnahme vorliegen. Bei Aufenthalten von mehr als 7 Tagen sind wöchentlich zwei Tests nötig. Wird der Zeltplatz oder die Unterkunft nur von einer Gruppe genutzt, besteht keine Testpflicht. Das gleiche gilt, wenn es keine gemeinschaftlich mit anderen Gruppen genutzten Einrichtungen gibt.

Hygiene und Abstand: Die Mitglieder der Freizeit müssen keine Abstände zueinander wahren. Zu anderen Gruppen oder Freizeiten (auf dem gleichen Zeltplatz oder im gleichen Haus) müssen Abstände gewahrt werden. Ein umfassendes Hygienekonzept wird genutzt, das auch die Verpflegung berücksichtigt. In geschlossenen Räumen müssen Masken getragen werden bis zur Einnahmen eines Sitzplatzes.

§ 23 Übernachtungsbetriebe
Übernachtungsangebote einschließlich der Bewirtung der Übernachtungsgäste sind zulässig, wenn
1. bei der Anreise sowie bei Aufenthalten von mehr als sieben Tagen zweimal wöchentlich ein Negativnachweis nach § 3 vorgelegt wird; dies gilt nicht, wenn in der Unterkunft keine Gemeinschaftseinrichtungen betrieben werden
2. die Kontaktdatenerfassung der Gäste nach § 4 erfolgt,
3. ein Hygienekonzept nach § 5 vorliegt und umgesetzt wird.
 
§ 2 Medizinische Maske
(1) Eine OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil (medizinische Maske) ist zu tragen
9. in innenliegenden Publikumsbereichen von Übernachtungsbetrieben bis zur Einnahme eines Sitzplatzes, beispielsweise in Bar- oder Restaurantbereichen oder in der Lobby,

5. Mobilität von Jugendgruppen und Freizeitgruppen
 

Mobilität von Gruppen ist zulässig: Im öffentlichen Nahverkehr (in Fahrzeugen, Bahnhofsgebäuden) sowie im Gelegenheitsverkehr ist eine medizinische Maske zu tragen. Hierzu zählt auch der Transport einer Kinder- und Jugendgruppe mit einem (gemieteten) Bus. Zum Gelegenheitsverkehr gehören Taxen, Ausflugsfahrten, Ferienziel-Reisen mit Mietwagen oder Mietomnibus.

Gruppengröße: Die Gruppengröße von Kinder- und Jugendgruppen ist auf 50 begrenzt. Geimpfte oder Genesene mit Nachweis werden nicht mitgezählt.

Abstand: Die allgemeinen Abstandsgebote von 1,5 Meter müssen nicht eingehalten werden.

Masken: Es besteht die Pflicht zum Tragen medizinischer Masken. Haben alle Personen einen Negativnachweis (Test, Impfung, Genesenennachweis), darf am Sitzplatz auf die Maske während der Fahrt verzichtet werden.

§ 2 Medizinische Maske
(1) Eine OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil (medizinische Maske) ist zu tragen
10. in Fahrzeugen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs, des Gelegenheitsverkehrs nach § 46 Abs. 2 des Personenbeförderungsgesetzes, des freigestellten Schülerverkehrs, in Bürgerbussen, in Passagierflugzeugen, auf Passagierschiffen und -fähren, in den dazugehörigen Zugangs- und Stationsgebäuden und Tiefbahnhöfen sowie während der Inanspruchnahme von Fahrdiensten; wenn alle Insassen über einen Negativnachweis nach § 3 verfügen, gilt dies in den Verkehrsmitteln nur bis zur Einnahme eines Sitzplatzes,

6. Gremien und Arbeitsgruppen (Vereinstreffen)
 

Treffen sind zulässig: Vereinstreffen (z.B. Gremien und Arbeitsgruppen) mit bis zu 25 Personen sind ohne besondere Auflagen zulässig. Nehmen mehr als 25 Personen teil, sind Treffen als Veranstaltungen zu bewerten. Diese finden sich unter „2. Veranstaltungen ohne Gruppenstruktur

 

 

Überblick über die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie: www.corona.hessen.de

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