Hessischer Jugendring
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Allgemeine Hinweise für die Jugendarbeit in Hessen
Stand 29. November 2022

Die Hinweise wurden nach Recherche und bestem Wissen zusammengestellt, der Hessische Jugendring übernimmt keine Gewähr und kann weder rechtlich noch medizinisch beraten. Da die Situation sehr dynamisch ist und viele Kriterien sorgfältig gegeneinander abgewogen werden müssen, müssen die jeweils aktuelle Lage und damit verbundene Änderungen beachtet werden. Wir werden die Hinweise, wenn nötig und so schnell wie es möglich ist, aktualisieren.

 


 

Hinweise zur Aktualisierung:

1. Landesverordnung (23. November 2022): Seit dem 23. November 2022 gilt eine neue hessische Verordnung Verordnung auf Basis des geänderten Bundesinfektionsschutzgesetzes. In dieser Landesverordnung sind für die Jugendarbeit weiterhin keine Regelungen oder Einschränkungen enthalten. Sie ist bis zum 7. April 2023 in Kraft.

2. Ausschluss von Infizierten: Die Isolationspflichten für nachweislich Infizierte sind seit dem 23. November aufgehoben bzw. neu geregelt. Hierzu finden sich neue Hinweise in den einzelnen Kapiteln und eine weitergehende Empfehlung des Hessischen Jugendrings.

3. Planung und Durchführung von Angeboten: Der Wegfall der gesetzlichen Regelungen und Verordnungen für die Angebote der Jugendarbeit bedeutet nicht das Ende der Pandemie. Die Verantwortung zur Planung und Durchführung von Angeboten unter den aktuellen Bedingungen liegt weiterhin in den Händen der Jugendverbände bzw. Träger. Diese sollten sorgfältig bewerten, welche Schutzmaßnahmen sie weiterhin umsetzen wollen und können. Hierbei können die Empfehlungen des Robert Koch-Institut nützlich sein.


Hier sind alle gültigen Regelungen ab dem 23. November 2022 dargestellt. Einen Überblick gibt unsere Übersicht „Jugendarbeit in Hessen“ (29. November 2022).

 


 

Für Hessen gilt aktuell die „Verordnung zum Basisschutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus“ (Coronavirus-Basisschutzmaßnahmenverordnung). Im engen Austausch mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) stellen wir hier die einschlägigen Regelungen zusammen und erklären sie für:

1. Gruppenangebote der Jugendarbeit

2. Veranstaltungen

3. Bildungsangebote in unterrichtsähnlicher Form

4. Freizeiten und Zeltlager

5. Mobilität von Jugendgruppen und Freizeitgruppen

6. Gremien und Arbeitsgruppen (Vereinstreffen)

 

Quellen:

 

Verordnung zum Schutz der Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV 2 - Coronavirus-Schutzverordnung (Stand:23. November 2022)

Jugendarbeit in Hessen - Übersicht über die Angebotsformen (Quelle: HJR 29. November 2022)

 

1. Gruppenangebote der Jugendarbeit
 

Treffen sind zulässig: Angebote der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit sind zulässig. Sie dürfen unabhängig vom Angebotsort stattfinden (öffentlicher und nicht-öffentlicher Raum).

Gruppengröße: Es besteht keine Begrenzung der Personenzahl.

Dokumentation und Hygienekonzept: Die Kontaktdaten der Teilnehmenden eines Gruppenangebots müssen nicht dokumentiert werden. Die Pflicht zur Umsetzung eines Abstands- und Hygienekonzepts besteht nicht mehr. Jedoch ist weiterhin auf den Infektionsschutz und insbesondere die angemessene und regelmäßige Belüftung in geschlossenen Räumen zu achten (§ 1).

Abstand und Masken: Die Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Abstände müssen nicht eingehalten werden.

Negativnachweis: Negativnachweise (Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testnachweise) sind nicht vorzulegen.

Ausschluss von Infizierten: Nachweislich Infizierte müssen sich nicht mehr isolieren (§4). Ihnen ist die Teilnahme an Angeboten, Treffen und Veranstaltungen erlaubt. Hierzu müssen sie 5 Tage ab dem durchgeführten Test eine Maske (medizinische Maske) außerhalb der eigenen Wohnung tragen. Die Maskenpflicht besteht nicht, wenn im Freien der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann.
Es besteht weiterhin keine Pflicht zum Testen. Auf bekannt gewordene Infektionen darf aber reagiert werden. Der Hessische Jugendring empfiehlt daher nachweislich Infizierte für die Dauer der Infektion von Angeboten, Treffen und Veranstaltungen auszuschließen. Der Ausschluss sollte für 5 Tage ab der Symptomfreiheit gelten. Grundlage für diese Empfehlung sind die Auslegungshinweise für Schüler_innen, die durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am 23.11.2022 veröffentlicht wurden.

§ 1 Eigenverantwortliches Handeln in der Pandemie
(1) Jede Person ist angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt. Die allgemeinen Empfehlungen zu Hygiene und Tragen einer medizinischen Maske, insbesondere in Innenräumen und in Gedrängesituationen, sollen eigenverantwortlich und situationsangepasst berücksichtigt werden. Bei persönlichen Begegnungen mit Menschen, für die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, ist besondere Vorsicht walten zu lassen; eine vorsorgliche Testung wird empfohlen.
 
§ 4 Verhalten bei positivem Test-Ergebnis
Personen, bei denen auf Grundlage einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) oder auf Grundlage eines Antigen-Tests oder eines In-vitro-Diagnostikums für die Eigenanwendung, das für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt ist (Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien), eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen ist, sind für einen Zeitraum von fünf Tagen nach Vornahme des zugrundeliegenden Tests verpflichtet, außerhalb der eigenen Häuslichkeit eine medizinische Gesichtsmaske (Mund-Nasen-Schutz) oder eine Atemschutzmaske (FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) zu tragen. Die Maskenpflicht nach Satz 1 gilt nicht
1. im Freien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann oder der Mindestabstand ausschließlich zu anderen positiv getesteten oder zu haushaltsangehörigen Personen unterschritten wird,
2. in Innenräumen, in denen sich keine anderen oder ausschließlich positiv getestete Personen oder Personen des gleichen Haushalts aufhalten; § 2 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 gilt entsprechend. Es wird dringend empfohlen, nach Ablauf der fünf Tage weiterhin eine Maske zu tragen, bis mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht, höchstens jedoch für weitere fünf Tage.

2. Veranstaltungen
 

Outdoor-Veranstaltungen

Veranstaltungen sind im Freien zulässig: Veranstaltungen sind zulässig.

Abstand, Maske und Hygienekonzept: Die Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Abstände müssen nicht eingehalten werden. Jedoch ist weiterhin auf den Infektionsschutz zu achten (§ 1).

Negativnachweise: Negativnachweise (Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testnachweise) sind nicht vorzulegen.

Personenzahl und Dokumentation: Die Personenzahl ist nicht begrenzt. Kontaktdaten sind nicht zu dokumentieren.

Ausschluss von Infizierten: Nachweislich Infizierte müssen sich nicht mehr isolieren (§4). Ihnen ist die Teilnahme an Angeboten, Treffen und Veranstaltungen erlaubt. Hierzu müssen sie 5 Tage ab dem durchgeführten Test eine Maske (medizinische Maske) außerhalb der eigenen Wohnung tragen. Die Maskenpflicht besteht nicht, wenn im Freien der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann.
Es besteht weiterhin keine Pflicht zum Testen. Auf bekannt gewordene Infektionen darf aber reagiert werden. Der Hessische Jugendring empfiehlt daher nachweislich Infizierte für die Dauer der Infektion von Angeboten, Treffen und Veranstaltungen auszuschließen. Der Ausschluss sollte für 5 Tage ab der Symptomfreiheit gelten. Grundlage für diese Empfehlung sind die Auslegungshinweise für Schüler_innen, die durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am 23.11.2022 veröffentlicht wurden.

Indoor-Veranstaltungen

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind zulässig: Veranstaltungen sind zulässig.

Abstand, Maske und Hygienekonzept: Die Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Abstände müssen nicht eingehalten werden. Jedoch ist weiterhin auf den Infektionsschutz und insbesondere die angemessene und regelmäßige Belüftung in geschlossenen Räumen zu achten (§ 1).

Negativnachweise: Negativnachweise (Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testnachweise) sind nicht vorzulegen.

Personenzahl und Dokumentation: Die Personenzahl ist nicht begrenzt. Kontaktdaten sind nicht zu dokumentieren.

Ausschluss von Infizierten: Nachweislich Infizierte müssen sich nicht mehr isolieren (§4). Ihnen ist die Teilnahme an Angeboten, Treffen und Veranstaltungen erlaubt. Hierzu müssen sie 5 Tage ab dem durchgeführten Test eine Maske (medizinische Maske) außerhalb der eigenen Wohnung tragen. Die Maskenpflicht besteht nicht, wenn im Freien der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann.
Es besteht weiterhin keine Pflicht zum Testen. Auf bekannt gewordene Infektionen darf aber reagiert werden. Der Hessische Jugendring empfiehlt daher nachweislich Infizierte für die Dauer der Infektion von Angeboten, Treffen und Veranstaltungen auszuschließen. Der Ausschluss sollte für 5 Tage ab der Symptomfreiheit gelten. Grundlage für diese Empfehlung sind die Auslegungshinweise für Schüler_innen, die durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am 23.11.2022 veröffentlicht wurden.

§ 1 Eigenverantwortliches Handeln in der Pandemie
(1) Jede Person ist angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt. Die allgemeinen Empfehlungen zu Hygiene und Tragen einer medizinischen Maske, insbesondere in Innenräumen und in Gedrängesituationen, sollen eigenverantwortlich und situationsangepasst berücksichtigt werden. Bei persönlichen Begegnungen mit Menschen, für die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, ist besondere Vorsicht walten zu lassen; eine vorsorgliche Testung wird empfohlen.

 

§ 4 Verhalten bei positivem Test-Ergebnis
Personen, bei denen auf Grundlage einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) oder auf Grundlage eines Antigen-Tests oder eines In-vitro-Diagnostikums für die Eigenanwendung, das für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt ist (Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien), eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen ist, sind für einen Zeitraum von fünf Tagen nach Vornahme des zugrundeliegenden Tests verpflichtet, außerhalb der eigenen Häuslichkeit eine medizinische Gesichtsmaske (Mund-Nasen-Schutz) oder eine Atemschutzmaske (FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) zu tragen. Die Maskenpflicht nach Satz 1 gilt nicht
1. im Freien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann oder der Mindestabstand ausschließlich zu anderen positiv getesteten oder zu haushaltsangehörigen Personen unterschritten wird,
2. in Innenräumen, in denen sich keine anderen oder ausschließlich positiv getestete Personen oder Personen des gleichen Haushalts aufhalten; § 2 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 gilt entsprechend. Es wird dringend empfohlen, nach Ablauf der fünf Tage weiterhin eine Maske zu tragen, bis mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht, höchstens jedoch für weitere fünf Tage.

3. Kinder- und Jugendarbeit in unterrichtsähnlicher Form (Bildungsangebote)
 

Beispiele: Erste-Hilfe-Kurs über mehrere Abende; Juleica-Ausbildungen, Konfirmanden-Unterricht etc.

Bildungsangebote sind zulässig: Angebote sind zulässig.

Abstand, Maske und Hygienekonzept: Die Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Abstände müssen nicht eingehalten werden. Jedoch ist weiterhin auf den Infektionsschutz und insbesondere die angemessene und regelmäßige Belüftung in geschlossenen Räumen zu achten (§ 1).

Negativnachweise: Negativnachweise (Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testnachweise) sind nicht vorzulegen.

Personenzahl und Dokumentation: Die Personenzahl ist nicht begrenzt. Kontaktdaten sind nicht zu dokumentieren.

Ausschluss von Infizierten: Nachweislich Infizierte müssen sich nicht mehr isolieren (§4). Ihnen ist die Teilnahme an Angeboten, Treffen und Veranstaltungen erlaubt. Hierzu müssen sie 5 Tage ab dem durchgeführten Test eine Maske (medizinische Maske) außerhalb der eigenen Wohnung tragen. Die Maskenpflicht besteht nicht, wenn im Freien der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann.
Es besteht weiterhin keine Pflicht zum Testen. Auf bekannt gewordene Infektionen darf aber reagiert werden. Der Hessische Jugendring empfiehlt daher nachweislich Infizierte für die Dauer der Infektion von Angeboten, Treffen und Veranstaltungen auszuschließen. Der Ausschluss sollte für 5 Tage ab der Symptomfreiheit gelten. Grundlage für diese Empfehlung sind die Auslegungshinweise für Schüler_innen, die durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am 23.11.2022 veröffentlicht wurden.

§ 1 Eigenverantwortliches Handeln in der Pandemie
(1) Jede Person ist angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt. Die allgemeinen Empfehlungen zu Hygiene und Tragen einer medizinischen Maske, insbesondere in Innenräumen und in Gedrängesituationen, sollen eigenverantwortlich und situationsangepasst berücksichtigt werden. Bei persönlichen Begegnungen mit Menschen, für die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, ist besondere Vorsicht walten zu lassen; eine vorsorgliche Testung wird empfohlen.

 

§ 4 Verhalten bei positivem Test-Ergebnis
Personen, bei denen auf Grundlage einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) oder auf Grundlage eines Antigen-Tests oder eines In-vitro-Diagnostikums für die Eigenanwendung, das für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt ist (Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien), eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen ist, sind für einen Zeitraum von fünf Tagen nach Vornahme des zugrundeliegenden Tests verpflichtet, außerhalb der eigenen Häuslichkeit eine medizinische Gesichtsmaske (Mund-Nasen-Schutz) oder eine Atemschutzmaske (FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) zu tragen. Die Maskenpflicht nach Satz 1 gilt nicht
1. im Freien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann oder der Mindestabstand ausschließlich zu anderen positiv getesteten oder zu haushaltsangehörigen Personen unterschritten wird,
2. in Innenräumen, in denen sich keine anderen oder ausschließlich positiv getestete Personen oder Personen des gleichen Haushalts aufhalten; § 2 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 gilt entsprechend. Es wird dringend empfohlen, nach Ablauf der fünf Tage weiterhin eine Maske zu tragen, bis mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht, höchstens jedoch für weitere fünf Tage.

4. Freizeiten und Zeltlager
 

Angebote sind zulässig: Angebote der mit Übernachtungen sind zulässig. Sie dürfen unabhängig vom Angebotsort stattfinden (öffentlicher und nicht-öffentlicher Raum).

Gruppengröße: Es besteht keine Begrenzung der Personenzahl.

Dokumentation und Hygienekonzept: Die Kontaktdaten der Teilnehmenden eines Gruppenangebots müssen nicht dokumentiert werden. Die Pflicht zur Umsetzung eines Abstands- und Hygienekonzepts besteht nicht mehr. Jedoch ist weiterhin auf den Infektionsschutz und insbesondere die angemessene und regelmäßige Belüftung in geschlossenen Räumen zu achten (§ 1).

Abstand und Masken: Die Pflicht zum Tragen von Masken besteht nicht. Abstände müssen nicht eingehalten werden.

Negativnachweis: Negativnachweise (Impfung, Genesung oder tagesaktuelle Testnachweise) sind nicht vorzulegen.

Ausschluss von Infizierten: Nachweislich Infizierte müssen sich nicht mehr isolieren (§4). Ihnen ist die Teilnahme an Angeboten, Treffen und Veranstaltungen erlaubt. Hierzu müssen sie 5 Tage ab dem durchgeführten Test eine Maske (medizinische Maske) außerhalb der eigenen Wohnung tragen. Die Maskenpflicht besteht nicht, wenn im Freien der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann.
Es besteht weiterhin keine Pflicht zum Testen. Auf bekannt gewordene Infektionen darf aber reagiert werden. Der Hessische Jugendring empfiehlt daher nachweislich Infizierte für die Dauer der Infektion von Angeboten, Treffen und Veranstaltungen auszuschließen. Der Ausschluss sollte für 5 Tage ab der Symptomfreiheit gelten. Grundlage für diese Empfehlung sind die Auslegungshinweise für Schüler_innen, die durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration am 23.11.2022 veröffentlicht wurden.

§ 1 Eigenverantwortliches Handeln in der Pandemie
(1) Jede Person ist angehalten, sich so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen unangemessenen Infektionsgefahren aussetzt. Die allgemeinen Empfehlungen zu Hygiene und Tragen einer medizinischen Maske, insbesondere in Innenräumen und in Gedrängesituationen, sollen eigenverantwortlich und situationsangepasst berücksichtigt werden. Bei persönlichen Begegnungen mit Menschen, für die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf besteht, ist besondere Vorsicht walten zu lassen; eine vorsorgliche Testung wird empfohlen.

 

§ 4 Verhalten bei positivem Test-Ergebnis
Personen, bei denen auf Grundlage einer Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) oder auf Grundlage eines Antigen-Tests oder eines In-vitro-Diagnostikums für die Eigenanwendung, das für den direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 bestimmt ist (Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien), eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen ist, sind für einen Zeitraum von fünf Tagen nach Vornahme des zugrundeliegenden Tests verpflichtet, außerhalb der eigenen Häuslichkeit eine medizinische Gesichtsmaske (Mund-Nasen-Schutz) oder eine Atemschutzmaske (FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) zu tragen. Die Maskenpflicht nach Satz 1 gilt nicht
1. im Freien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann oder der Mindestabstand ausschließlich zu anderen positiv getesteten oder zu haushaltsangehörigen Personen unterschritten wird,
2. in Innenräumen, in denen sich keine anderen oder ausschließlich positiv getestete Personen oder Personen des gleichen Haushalts aufhalten; § 2 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 gilt entsprechend. Es wird dringend empfohlen, nach Ablauf der fünf Tage weiterhin eine Maske zu tragen, bis mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit besteht, höchstens jedoch für weitere fünf Tage.

5. Mobilität von Jugendgruppen und Freizeitgruppen
 

Mobilität von Gruppen ist zulässig: Der Aufenthalt in Fahrzeugen des ÖPNV, des Fernverkehrs und des Gelegenheitsverkehrs ist zulässig.

Gruppengröße: Die Gruppengröße von Kinder- und Jugendgruppen ist nicht begrenzt.

Abstand: Abstände müssen nicht eingehalten werden.

Masken: Im öffentlichen Nahverkehr ist in Fahrzeugen eine medizinische Maske zu tragen. Das Tragen einer Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil wird empfohlen (Landesverordnung § 2).
Im Fernverkehr legt das Infektionsschutzgesetz des Bundes eine Maskenpflicht (Medizinische Maske) bis zum 7. April 2023 fest (Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen, § 28b).

§ 2 Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske oder einer Atemschutzmaske in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs
(1) Eine medizinische Gesichtsmaske (Mund-Nasen-Schutz) oder eine Atemschutzmaske (FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) ist zu tragen
1. von Fahrgästen in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs; das Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar) wird empfohlen,

6. Gremien und Arbeitsgruppen (Vereinstreffen)
 

Treffen sind zulässig: Vereinstreffen (z.B. Gremien und Arbeitsgruppen) sind ohne besondere Auflagen zulässig.

 

 

Überblick über die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie: www.corona.hessen.de

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