Hessischer Jugendring
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hjr newsletter Dezember 2010

Aktuelles
Hessen war wieder total international
JULEICA-Fachtag des HJR mit neuen Impulsen
Falken starten Website für Kinderrechte
Sozialminister Grüttner zieht Bilanz der ersten 100 Tage
Bundesweite Aufklärungskampagne gegen sexuelle Gewalt an Kindern
Initiative "ArbeiterKind.de" wird von Kultusministerin ausgezeichnet
Arbeitshilfen/Materialien/Veröffentlichungen
1. Zeitschrift:  HESSISCHE JUGEND 4/2010
2. DBJR-Broschüre zur Dokumentation von Partizipationsprojekten
3. Transferkonferenz dokumentiert Ergebnisse
4. Nadelstreifen meets kapuzenpulli
Fortbildungen/Projekte/Veranstaltungen
1. Jugendsammelwoche 2011
2. Fachveranstaltung Boy's Day 2011 - Durchstarter für Jungenangebote !?
3. Wettbewerb "Hessen hören" gestartet
4. Fachveranstaltung "Prävention gegen sexualisierte Gewalt"
5. Fachtagung "Politische Bildung unter erschwerten Bedingungen"
6. HR-Wettbewerb "Meine Ausbildung" mit Preisen von insgesamt 11000 €
Stellenausschreibungen 
1. ProjektreferentIn beim BdP
2. Geschäftsführer/in beim Verein "Das Rotzfreche Spielmobil" der Falken
3. Sozialpädagoge/in beim Verein "Das Rotzfreche Speilmobil" der Falken
4. Projektreferent/in Landesjugendring Rheinland-Pfalz
Der Tipp 
Das Zitat zum Jahreswechsel

Aktuelles

Hessen war wieder total international

Bereits zum fünften Mal hat die Informationsbörse "Hessen total international" jungen Menschen die Gelegenheit gegeben, sich über Wege zu informieren, eine Zeit im Ausland zu verbringen. Ob ein Praktikum im Prag, ein Austausch mit Kapstadt oder das Auslandssemester in den USA - Auslandsaufenthalte erweitern den Horizont und fördern die Verständigung. Mit dem Wunsch nach Erfahrungen im Ausland beginnen aber auch die Fragen nach dem "wie" und "wo". Vielfältige Antworten auf diese Fragen boten die vielen Träger internationaler Jugendarbeit, die ihre Arbeit auf der Informationsbörse vorstellten. Die Messe fand in diesem Jahr im Kulturforum in Wiesbaden unter der Schirmherrschaft von Sozialminister Stefan Grüttner statt. Bei wem noch Fragen offen geblieben sind oder wer bei "Hessen total international" in diesem Jahr nicht dabei sein konnte, findet hier weitere Informationen zu Auslandsaufenthalten.

JULEICA-Fachtag des HJR mit neuen Impulsen

Eine sehr praxisorientierte Veranstaltung konnten die rund 20 Teilnehmenden des JULEICA-Fachtags des Hessischen Jugendrings erleben. Neue Impulse für die Schulungsarbeit versprach das Programm und lieferte diese in einem Input zum Thema "Kindeswohl" und in verschiedenen Workshops. Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Frage, wie das Thema "Schutz des Kindeswohl" fester Bestandteil von JULEICA-Schulungen werden kann. Die Referenten Karin Kirschmann und Edgar Viertel-Harbich, Absolventen der Prätect-Ausbildung des Bayerischen und des Deutschen Bundesjugendrings, stellten eine exemplarische Einheit vor und diskutierten deren Einsatzmöglichkeiten auf Kursen. Am Nachmittag konnten die Teilnehmenden in Workshops entweder am Thema "Kindeswohl" weiterarbeiten, Tipps und Tricks zum JULEICA-Onlineantragsverfahren bekommen oder einen Input zum Einsatz von Web2.0-Elementen in der Jugendarbeit bekommen.

Falken starten Website für Kinderrechte

Drei Tage nach dem Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention ging die neue Website für Kinderrechte der Falken online. Die Seite ist die erste Internet-Plattform in Deutschland auf der sich Kinder speziell zum Thema Kinderrechte untereinander austauschen und vernetzen können. Die Website bietet Kindern und Jugendlichen einen altersgerechten und sicheren Surfraum. Durch Spiele, Geschichten und Bastelideen lernen Kinder und Jugendliche ihre, durch die UN-Kinderrechtskonvention verbrieften, Rechte kennen. Die Seite ist komplett werbefrei und alle Angebote der Website können genutzt werden, ohne dafür persönliche Daten preiszugeben. Um für die Seite zu werben, kann bei den Falken Infomaterial angefordert werden.

Sozialminister Grüttner zieht Bilanz der ersten 100 Tage

Hessens Sozialminister Stefan Grüttner hat die ersten 100 Amtstage aus seiner Sicht zusammen gefasst und dabei auch Schwerpunkte seiner zukünftigen Aufgaben benannt. Neben Impulsen für die Arbeits-, Familien- und Gesundheitspoltik signalisierte Grüttner auch Unterstützung für die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Es ist eine beliebte Tradition, dass poltitisch Verantwortliche nach etwa 100 Tagen im Amt eine erste Bilanz ziehen. Das hat nun auch Hessens Sozialminister Stefan Grüttner getan und dabei formuliet, wie er sich die Sozialpolitik im Land zukünftig vorstellt. "Statt auf Problemstellungen nur zu reagieren, muss Sozailpolitik proaktiv handeln und dafür sorgen, dass Risiken einer Ausgrenzung aus der gesellschaftlichen Teilhabe möglichst gar nicht erst auftreten." unterstrich Grüttner die präventive Funktion moderner Sozialpolitik. Ihm sei es wichtig, dass politisches Handeln in diesem Bereich nicht nur Hilfen in der Not anbiete, sondern vor allem Hilfen aus der Not leiste. Für Grüttner heißt das konkret: "Durch eine angemessene materielle Ausstattung für Bildung, der Ermöglichung von sozialer und kultureller Teilhabe sowie das Erlernen sozialer Kompetenzen befähigen wir Kinder und Jugendliche, aus eigener Kraft und unabhängig von staatlichen Fürsorgeleitungen zu leben." In einer ersten Reaktion begrüßte Klaus Bechtold, stellvertretender Vorsitzender des Hessischen Jugendrings, die besondere Berücksichtigung des präventiven Aufgabe sozialer Politik. „In den Jugendverbänden können junge Menschen ihre Persönlichkeit entwickeln und zu selbstbewussten Akteuren in der Zivilgesellschaft werden.“, erklärte Bechtold. Der Vorstand begrüße daher Staatsminister Grüttners Anliegen, möglichst frühzeitig gesellschaftlichen Missständen entgegen zu wirken oder noch besser, diese gar nicht entstehen zu lassen.

Bundesweite Aufklärungskampagne gegen sexuelle Gewalt an Kindern

Unter dem Motto „Sprechen hilft!“ startete die unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Christine Bergmann am 21. Sept. 2010 eine bundesweite Aufklärungskampagne. Die ehemalige Bundesfamilienministerin möchte damit das Thema "sexueller Kindesmissbrauch" über aktuelle Skandalfälle hinaus auf der Tagesordnung halten und Betroffenen Mut machen, ihr Schweigen zu brechen. Eingerichtet ist hierfür eine bundesweite telefonische Anlaufstelle. Seit nunmehr vier Monaten können sich dort Betroffene und Menschen, die Missbrauch in ihrem Umfeld wahrnehmen, anonym und vertraulich an Fachleute wenden und über das Erlebte sprechen. Mit dem Slogan „Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter“ ruft die Kampagne Betroffene auf, über den Missbrauch zu sprechen - und sich damit von der Macht des Täters beziehungsweise der Täterin zu befreien. Darüber hinaus soll die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Denn auch die Gesellschaft ist aufgefordert, über sexuellen Missbrauch zu sprechen und das Thema weiter aus der Tabuzone zu holen. Kinder müssen besser geschützt und der Handlungsspielraum für Täter und Täterinnen eingeschränkt werden. Weitere Infos hierzu auf der website www.sprechen-hilft.de.

Initiative "ArbeiterKind.de" wird von Kultusministerin ausgezeichnet

Hessen Kultusministerin Dorothea Henzler hat die Gießener Initiative "ArbeiterKind.de" am Ersten Hessischen Tag der Nachhaltigkeit mit dem Sonderpreis "Potenziale entfalten: Bildung für Integration in Hessen" ausgezeichnet. Die Initiative ermutigt Schülerinnen und Schüler nichtakademischer Herkunft zum Studium und unterstützt die als Studentinnen und Studenten auf ihrem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss. Die Aktivitäten werden allein durch ehrenamtliches Engagement möglich gemacht. Zukünftig soll das Gießener Projekt auf sechs weitere Standorte in Hessen erweitert werden. Hierzu zählen Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Kassel, Marburg und Wiesbaden. 

Arbeitshilfen/Materialien/Veröffentlichungen

1. Zeitschrift:  HESSISCHE JUGEND 4/2010

Die Ausgabe HESSISCHE JUGEND 4/2010 erscheint im Dezember zum Thema „Kinderrechte“, pünktlich zum 21. Geburtstag der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Dazu äußert sich die Vorsitzende Verone Schöninger vom Kinderschutzbund Hessen dezidiert in ihrem jugendpolitischen Kommentar. Der  Beitrag von Prof. Dr. Manfred Liebel von der Freien Universität Berlin zu „Kinderrechten zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ eröffnet die Debatte in diesem aktuellen Themenheft. Immanuel Benz, SJD – Die Falken Hessen Süd, diskutiert aus ehrenamtlicher Sicht die Zielperspektive „Selbstbestimmt entscheiden statt nur „Demokratie spielen“. Christian Hatzfeld, stellv. Vorsitzender des Hessischen Jugendrings, führt mit seinem Beitrag in die Beteiligungsformen auch von Kindern bei den PfadfinderInnen ein. Michael Paris (u.a. selbstständiger Kulturberater in Frankfurt/M)  wird von Dr. Elard Apel, dem für dieses Heft letztmalig aktiven und leitenden Redakteur, zur Bedeutung der Kinderrechte und ihrer Umsetzung interviewt. Aus der Entwicklung zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen durch neue Jugendforen in der Hessischen Jugendfeuerwehr und durch die Ansprache der jüngsten Kinder ab sechs Jahren berichtet Holger Schönfeld. Albina Nazarenus-Vetter (Deutsche Jugend aus Russland, Hessen) zeigt wie die Beteiligung beim jüngsten Mitgliedsverband des Hessischen Jugendrings zur demokratischen Bildung beiträgt. Einen Blick über die Landesgrenze bietet Jürgen Dorn von der BUNDJugend Baden-Württemberg durch Einblicke in das Projekt zur Erstellung von Naturtagebüchern aus der Umweltbildung an. Wie immer enthält die HESSISCHE JUGEND Informationen und Neuigkeiten aus dem aktuellen Geschehen der hessischen Bildungsarbeit. Die HESSISCHE JUGEND (mit 4 Ausgaben pro Jahr) kann  hier  zum Jahres-Abo-Preis von 9 Euo abonniert werden. Einzelhefte können unter diehl(at)hessischer-jugendring.de  zum Preis von 2,50 Euro (plus Versandkosten) bestellt werden.  Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe und weitere Informationen können hier eingesehen werden.

2. DBJR-Broschüre zur Dokumentation von Partizipationsprojekten 

Im Rahmen des von der Bundesrepublik Deutschland erstellten "Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland 2005 –2010" (NAP), förderte und dokumentierte das "Projekt zur Kinder- und Jugendbeteiligung zur Umsetzung des NAP" über 100 Projekte von Kindern und Jugendlichen zum Thema Kinderrechte. Es hatte das Ziel, den Aktionsplan bei Kindern und Jugendlichen bekannt zu machen und weiterzuentwickeln. Aus ihrer persönlichen Lebenswelt heraus sollten sie beurteilen, wie Deutschland kindergerechter gestaltet werden kann. In diesem Heft wird eine Auswahl der erarbeiteten Forderungen vorgestellt. Die Broschüre kann kostenlos beim DBJR bestellt werden.

3. Transferkonferenz dokumentiert Egebnisse

"Wie die demokratische Gesellschaft aktiviert werden kann ..." So lautete die Einladung, der rund 100 Akteurinnen und Akteure am 12. Oktober 2010 in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur nach Mainz folgten. Eingeladen waren Aktive und Interessierte der Bundesprogramme "VIELFALT TUT GUT." und "kompetent. für Demokratie" der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Konferenz belegte mit ihrer Bilanz zu den Programmergebnissen eindrucksvoll, wie vielfältig und niveauvoll sich das Engagement gegen Rechtsextremismus und der Einsatz für Vielfalt und Demokratie in den letzen Jahren entwickelt haben. Die Ergebnisse der Konferenz können Sie nun online auf www.komplex-rlp.de nachlesen bzw. in einer filmischen Zusammenfassung nacherleben. Hier findet man den Film, die Vorträge der Referenten, Fotos von der Veranstaltung und eine Auswertung der Ergebnisse.

4. "Nadelstreifen meets Kapuzenpulli"

Der Abschlussbericht „Kapuzenpulli meets Nadelstreifen“ des Projektes „Das Wissen zum Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendarbeit“ ist nun erschienen. In einem fast dreijährigen Projekt haben die Trägerorganisationen der Jugend- und Jugendsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut/Technische Universität Dortmund sich mit dem Thema Kinder- und Jugendarbeit befasst. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind in dem jetzt erschienen Abschlussbericht zusammengefasst. Die umfangreiche Veröffentlichung ist ein Ausdruck des Leistungsvermögens der Kinder- und Jugendarbeit. Der Bericht informiert und gibt eine gute Grundlage für weitere Diskussionen hinsichtlich Forschungen in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Verbindungen dieses Bereiches zu Unternehmen der Wirtschaft. Einzelne Exemplare des Berichtes „Kapuzenpulli meets Nadelstreifen. Die Kinder- und Jugendarbeit im Fokus von Wissenschaft und Wirtschaft“ (190 Seiten) können kostenfrei bestellt werden beim Landesjugendring NRW

Fortbildungen / Projekte / Veranstaltungen 

1. Jugendsammelwoche 2011

Die Jugendsammelwoche 2011 wird in der Zeit vom 8. - 17. April 2011 stattfinden. Die Materialien  für die Jugendsammelwoche 2011 werden im Januar 2011 gedruckt und den Jugendämtern sowie weiteren Interessierten zur Verfügung gestellt. Die Jugendsammelwoche präsentiert sich dabei im kommenden Jahr in runderneuerter Optik mit eigenem Logo. Ausführliche Informationen zur Jugendsammelwoche sind auf unserer website einzusehen.

2. Fachveranstaltung Boy's Day 2011 - Durchstarter für Jungenangebote !?

Angebote der Jungenarbeit vernetzen, aber auch die Chancen und Grenzen des für 2011 erstmals geplanten Boy's Day diskutieren - diese Anliegen verfolgt ein Fachtag, der vom Paritätischen Bildungswerk Hessen am 25. Januar 2011 angeboten wird. Neben einem Einführungsreferat von Prof. Dr. Lotte Rose werden die Teilnehmenden in unterschiedlichen Arbeitsgruppen vielfältige Angebote der Jungenarbeit kennenlernen. Welche genau, verrät der Flyer.

3. Wettbewerb "Hessen hören" gestartet

Der Wettbewerb "Hessen hören - so klingt meine Welt" verschafft jungen Menschen im wahrsten Sinne des Wortes Gehör. Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren haben bei dem Wettbewerb die Chance, ihren eigenen Radiobeitrag zu produzieren. Dafür müssen interessierte Gruppen eine Bewerbung bis zum 31. Januar 2011 einreichen. Das Thema des geplanten Beitrags kann dabei frei gewählt werden. Die originellsten Ideen gewinnen einen dreitägigen Workshop mit erfahrenen Radiomachern, um ihren Audiobeitrag professionell umzusetzen. Der kreativste Spot gewinnt am Ende Karten für die YOU FM NIGHT auf dem Hessentag 2011 in Oberursel.  Das Projekt "Hessen hören - So klingt meine Welt!" wird von der Stiftung Zuhören in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk, hr2-Kultur, der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien und dem Bildungszentrum BürgerMedien sowie mit Unterstützung des Arbeitskreises Radio und Schule durchgeführt.

4. Fachveranstaltung "Prävention gegen sexualisierte Gewalt"

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz lädt am 15. Januar 2011 zum Fachtag „Prävention gegen sexualisierte Gewalt in der Jugendarbeit“ ein. Mit der Veranstaltung möchten die Organisatoren einen Überblick über das Thema geben, für die besonderen Bedarfe in der Jugend(verbands)arbeit sensibilisieren, über wirksame Präventionskonzepte informieren und Mitarbeiter/- innen der Jugendarbeit bei der praktischen Umsetzung unterstützen. Der Fachtag findet in Koblenz statt. Weitere Infos gibt es im Flyer.

5. Fachtagung "Politische Bildung unter erschwerten Bedingungen"

In Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für politische Bildung, der Robert Bosch Stiftung, Weiterbildung Hessen e.V. und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung bietet die Bildungsstätte "Haus am Maiberg" eine Fachtagung zum Thema "Politische Bildung unter erschwerten Bedingungen" vom 28. Februar bis 01. März 2011 in Heppenheim an. Bei der Tagung geht es um praktische und theoretische Impulse zu der Frage, wie bisher weniger interessierte Zielgruppen für Themenfelder der politischen Bildung motiviert werden können. Einzelheiten zum Ablauf der Veranstaltung gibt es in der Ausschreibung.

6. HR-Wettbewerb "Meine Ausbildung" mit Preisen von insgesamt 11000 €

Die Redaktion "Wissen und mehr" des Hessischen Rundfunks veranstaltet, unterstützt von z.B. der DGB-Jugend auch in diesem Jahr wieder den SchülerInnenwettbewerb "Meine Ausbildung - Schüler führen selbst Regie". Schüler sind aufgerufen einen 5-7-minütigen Film zum Thema Ausbildung einzusenden. Der Film wird von einer Jury bewertet und im Falle seiner Nominierung im hr-fernsehen ausgestrahlt. Die Bestplatzierten erhalten überdies noch Geldpreise, die in diesem Jahr insgesamt bei über 11.000 Euro liegen. Neben diesen Preisen besteht der eigentliche Gewinn für die SchülerInnen darin, sich intensiv mit einem sie existenziell betreffenden Thema auseinander gesetzt zu haben. Neu in diesem Jahr ist, das sich auch Jugendverbände bzw. Jugendgruppen öffentlicher Einrichtungen an diesem Wettbewerb beteiligen können. Einzige Voraussetzung: die Jugendlichen dürfen noch nicht in einem Ausbildungsverhältnis stehen. Wer also eine interessierte Gruppe an Jugendlichen hat und das nötige technische Equipment um einen kleinen Film zu drehen hat die Chance, einen der Preise zu gewinnen. Die Anmeldung kann über Internet über Projektseite erfolgen. Entgegen der Ausschreibung ist eine Anmeldung auch nach dem 17.12. möglich, wichtig ist nur, das sowohl Anmeldung als auch fertige Beiträge vor dem 08. April 2011 beim HR eingehen.

Stellenausschreibungen

1. ProjektreferentIn beim BdP

Der Bundesverband der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V  sucht zum 01.01.2011 oder später ein/e Projektreferent/in für das Projekt: "Intakt" mit der Thematik sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen in Verbandstrukturen. Die Stelle umfasst 75% und ist bis zum 31.05.2012 befristet. Weitere Infos erteilt die Bundesvorsitzende Friederike Weißer.

2. Geschäftsführer/in beim Verein "Das Rotzfreche Spielmobil" der Falken

Der Verein 'Das Rotzfreche Spielmobil der SJD - Die Falken' sucht zum 1. März 2011 eine/n Geschäftsführer/in. Die Stelle umfasst 30 Wochenstunden und wird in Anlehnung an TVöD vergütet. Schriftliche Bewerbungen können bis zum 10.01.2011 an Das Rotzfreche Spielmobil e.V. z.Hd. Renata Koch, Fuchsstraße 9, 64291 Darmstadt, gesandt werden. Weitere Infos zum Spielmobil in Darmsadt hier

3. Sozialpädagoge/in beim Verein "Das Rotzfreche Spielmobil" der Falken 

Der Verein 'Das Rotzfreche Spielmobil der SJD - Die Falken' sucht zum 1. März 2011 als Spielmobil-Leitung eine/n SozialpädagogeN/ein/e SozialarbeiterIn. Die Stelle umfasst 30 Wochenstunden und wird in Anlehnung an TVöD vergütet. Schriftliche Bewerbungen können bis zum 10.01.2011 an Das Rotzfreche Spielmobil e.V. z.Hd. Renata Koch, Fuchsstraße 9, 64291 Darmstadt, gesandt werden. Weitere Infos zum Spielmobil in Darmsadt hier.

4. Projektreferent/in Landesjugendring Rheinland-Pfalz

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz e.V. sucht zum 01.03.2011 eine/n Projektreferent/in  (75 % Teilzeit) zur  Durchführung des Projektes „Informelle Bildung und Kompetenzerwerb in Jugendverbänden“. Schriftliche Bewerbungen können bis zum 17.01.2011 an den Landesjugendring Rheinland-Pfalz e.V., Raimundistr. 2, 55118 Mainz gerichtet werden. Nähere Informationen erteilt Delia Helmerking unter 06131- 960 200. 

Der Tipp

Seit dem 28. Oktober 2010 können sich Jugendinitiativen um den Europäischen Jugendkarlspreis 2011 bewerben. Mit diesem Preis werden junge Menschen ausgezeichnet, die mit Projekten die Verständigung zwischen Menschen aus ganz Europa fördern. Der Einsendeschluss für Projektvorschläge zum Jugendkarlspreis 2011 ist der 23. Januar 2011. 

Der Europäische Karlspreis der Jugend wird seit 2008 gemeinsam vom Europäischen Parlament und der Internationalen Jugendkarlspreisstiftung in Aachen an Projekte von jungen Menschen zwischen 16 und 30 Jahren vergeben. Die Gewinnerprojekte sollten Vorbilder für junge Menschen aus ganz Europa sein und praktische Beispiele dafür darstellen, wie Europäer als Gemeinschaft zusammenleben. Programme zum Jugendaustausch, künstlerische Projekte und Internetprojekte gehören zu den ausgewählten Projekten. Interessierte können sich online mit dem Bewerbungsbogen bewerben und die Teilnahmebedingungen einsehen. 

Der Europäische Karlspreis für die Jugend geht auf eine gemeinsame Initiative des früheren Präsidenten des Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering, und des Ehrenvorsitzenden der Karlspreisstiftung, André Leysen, zurück. Nachdem 2008 die ungarischen „Schüler ohne Grenzen“ und 2009 das polnische Projekt „YOUrope needs YOU“ ausgezeichnet wurden, ging der Jugendkarlspreis 2010 erstmals nach Deutschland: Unter Koordination der Berufsbildenden Schule Bad Kreuznach hatten 1.500 Auszubildende aus 21 Ländern nach dem Airbusprinzip einen „Zug für Europa“ gebaut.

Das Zitat zum Jahreswechsel

Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht.  Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.  Man füge drei gehäufte Esslöffel Opitmismus hinzu, einen Teeleöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.

Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808) Mutter von Johann Wolfgang Goethe.

  

Die nächste Ausgabe des hjr-newsletters erscheint im Januar 2011

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 6 MDStV:  David Schulke