Hessischer Jugendring
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Newsletter_November 2015

Aktuelles
Hessische Jugend 3/2015
Arbeitshilfen/Materialien/Veröffentlichungen
17. Shell Jugendstudie erschienen: politisches Interesse junger Menschen steigt deutlich an
EU-Jugendbericht 2015 veröffentlicht
Fortbildungen/Projekte/Veranstaltungen 
Forum Ehrenamt – Führen ohne Macht: Führungsstile im Ehrenamt
Umfrage zu „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“
Stellenausschreibungen
SJD - Die Falken
Spielmobil der SJD - Die Falken
Bistum Limburg - DPSG Diözesanverband
LJR Berlin
Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfínder
Der Tipp 
Das Zitat

Aktuelles

Hessische Jugend - Ausgabe 3/2015

Das Anfang November erschienene Heft 3/2015 des hjr-Fachmagazins "hessische jugend" befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Thema "Schutz des Kindeswohls". Durch das neue Bundeskinderschutzgesetz, das bis Ende des Jahres evaluiert wird, haben sich neue Anforderungen an die Jugendverbandsarbeit ergeben. Vor diesem Hintergrund setzen sich die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe mit verschiedenen Aspekten von Prävention sexualisierter Gewalt sowie mit Kinder- und Jugendschutz in Jugendverbänden auseinander. Im Leitartikel thematisiert Prof. Dr. Sabine Andresen die Tabuisierung sexualisierter Gewalt in pädagogischen Kontexten und in der pädagogischen Forschung. In seinem Beitrag "Quo vadis, Bundeskinderschutzgesetz?" geht Christian Weis auf den aktuellen Stand in Sachen Bundeskinderschutzgesetz ein und geht der Frage nach, welche Änderungen im Zuge der laufenden Evaluation wünschenswert wären. Drei weitere Beiträge geben einen Einblick in die wichtige Präventionsarbeit von Jugendverbänden in Form von innerverbandlicher Beratung bei Verdachtsfällen sexueller Übergriffe (Angelika Ribler), der praktischen Implementierung von Schutzkonzepten im Jugendverband (Annemarie Selzer) und beschreiben Prävention als Aufgabe pädagogischer Fachkräfte aus fachlicher Perspektive (Dr. Dorothea Geissler). Eine Leseprobe zum aktuellen Heft gibt es hier. Für 9 Euro kann die "hessische Jugend" im Jahresabo bezogen werden. Einzelne Hefte können für 3 Euro plus Versandkosten bestellt werden.

Arbeitshilfen/Materialien/Veröffentlichungen

17. Shell Jugendstudie erschienen: politisches Interesse junger Menschen steigt deutlich an

Die 17. Shell Jugendstudie 2015 wurde aus einer Stichprobe von 2.558 Jugendlichen im Alter von 12 bis 25 Jahren in Deutschland durchgeführt. Diese wurden zu ihrer Lebenssituation, ihren Einstellungen und Orientierungen von Anfang Januar bis Mitte März 2015 befragt. Ergänzt wurde die Studie durch qualitative Interviews mit 21 Jugendlichen dieser Altersgruppe. Das Interesse an Politik ist laut der aktuellen Shell Jugendstudie in der Gruppe der jungen Menschen von 12 bis 25 Jahren im Zeitraum 2002 bis 2015 deutlich gestiegen. Laut Studie sagen 41 Prozent der befragten jungen Menschen aus, politisch interessiert zu sein. Zum Vergleich: 2002 haben lediglich 30 Prozent der Befragten diese Aussage getroffen. Gleichzeitig ist auch eine gestiegene Bereitschaft zu verzeichnen, sich politisch zu engagieren. Dies tun die Befragten zum Beispiel bei zivilgesellschaftlichen Organisationen oder auf Demonstrationen. Außerdem sind sie zufrieden mit dem demokratischen System. Infos zur Studie hier.

EU-Jugendbericht 2015 veröffentlicht

Die europäische Kommission hat den aktuellen Bericht über die Situation junger Menschen in Europa und die Maßnahmen im Zeitraum 2013-2015 die im Rahmen der EU-Jugendstrategie getroffen wurden. Es werden Fortschritte der Umsetzung der Ziele der EU-Jugendstrategie Fortschritte beleuchtet. Grundlage für den Bericht sind Antworten der EU-Länder auf einen Fragebogen der Kommission, der alle acht strategischen Aktionsbereiche abdeckt. Es finden auch Befragungen junger Menschen in den einzelnen EU-Ländern statt. Verschiedene nationale Ministerien leisten ebenfalls einen Beitrag. In ihren nationalen Jugendberichten informieren die EU-Länder außerdem über die Umsetzung der EU-Jugendstrategie im laufenden Zyklus auf nationaler Ebene. Weitere Infos hier.

Fortbildungen/Projekte/Veranstaltungen

Forum Ehrenamt am 1. Dezember 2015 – Führen ohne Macht: Führungsstile im Ehrenamt

Im Rahmen der hjr-Themenreihe Forum Ehrenamt geht es beim  5. Themenabend um verschiedene Führungsstile im Ehrenamt. Denn das ist für viele ein Thema – welche Führungsstile eignen sich in Strukturen ohne Hierarchie? Wie erreichen wir auch in der Arbeit mit Ehrenamtlichen unsere Ziele? Welche Erfahrungen haben wir selbst schon im Führen von Ehrenamtlichen gemacht und was können wir dazulernen? Welche unterschiedlichen Gruppentypen gibt es und wie kann man als Gruppenleitung darauf eingehen? Unser Referent Michael Siebel, Landtagsabgeordneter, Trainer, Coach und Geschäftsführer der Akademie für Kommunalpolitik wird uns Impulse für die Arbeit im Jugendverband geben. Veranstaltungsort ist das Schauspiel Frankfurt a.M. Die Teilnahme ist wie immer bei unserer Themenreihe Forum Ehrenamt kostenlos. Anmeldung zur Veranstaltung ist nur online möglich. Anmeldeschluss ist der 24.11.2015. Weitere Infos gibt Sophie Barth.   

Umfrage zu „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“

Am 1. September hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) die Umfrage zum Thema „Diskriminierungserfahrungen in Deutschland“ gestartet. Die bisher größte Umfrage zum Thema Diskriminierung wird in Kooperation mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) durchgeführt. Bis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Die Umfrage soll Diskriminierungen sichtbar machen und zeigen, welche Auswirkungen Diskriminierungen auf Menschen haben und wie sie damit umgehen. Diskriminierungserfahrungen in Anknüpfung an alle im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschützten Merkmale - ethnische Herkunft/rassistische Diskriminierung, Geschlecht (Männer, Frauen, Trans* und intergeschlechtliche Menschen), Religion/Weltanschauung, Behinderung/Chronische Krankheit, Alter oder der sexuellen Identität - sowie die „soziale Herkunft“ sollen gleichermaßen erfasst werden. Dabei richtet sich die Umfrage auf alle Lebensbereiche: vom Kindergarten, über Schule und Hochschule, bis zum Beruf; vom Wohnen über Versicherungs- und Bankgeschäfte bis zum Freizeitbereich. Ziel der Umfrage ist es, Handlungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten für Politik und Antidiskriminierungsarbeit zu identifizieren. Erste Ergebnisse sollen 2016 veröffentlicht werden. Um möglichst viele Menschen zu erreichen gibt es die Umfrage online in vielen Sprachen. Auf der Sonderseite zur Umfrage-Diskriminierung finden sich alle Informationen zur Umfrage und den direkten Link zum Fragebogen.

Stellenausschreibungen

SJD - Die Falken - Bundesvorstand

Die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken sucht zum 1.2.216 oder später in Vollzeit einen/eine Politische/n Sekretär/in für die Beratung von Gliederungen, vornehmlich in Fragen von Vernetzung, Organisation und Finanzen. Dienstsitz ist Berlin. Weitere Infos zur Ausschreibung hier.

Das rotzfreche Spielmobil der SJD - Die Falken

Der SPIELMOBIL-Verein des Jugendzentrums "Jugendzentrum Wx" in Darmstadt-Wixhausen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Sozialpädagogen/Sozialarbeiter (m/w) als pädagogischen Mitarbeiter/in. Weitere Infos hier.  

Bistum Limburg - DPSG Diözesanverband

Das Bistum Limburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Diözesanverband der Deutscen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) eine/n Jugendbildungsreferent/in (volle Stelle) mit Dienstsitz in Wiesbaden. Weitere Infos hier.

Landesjugendring Berlin e.V.

Der Landesjugendring Berlin e.V. sucht zum 1.2.2016 eine/n Fachrferenten/in für die Jugendverbandsarbeit (volle Stelle). Weitere Infos zur Ausschreibung hier.      

Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfínder(BdP)

Das Bundeszentrum des BdP sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit. Die Stelle kann auch in Teilzeitbeschäftigung ausgeübt werden und ist zunächst auf drei Jahre befristet. Dienstsitz ist Immenhausen bei Kassel. Weitere Infos hier.

Der Tipp 

Alle gemeinnützigen Organisationen dürfen rückwirkend zum 1. August 2015 bis 31. Dezember 2016 unabhängig von ihren eigentlichen Satzungszwecken Spenden für Flüchtlinge sammeln. Auf die Sonderaktion ist hinzuweisen. Damit können auch Vereine unbürokratisch helfen. Hinweise zu steuerlichen Erleichterungen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge vom Bundesfinanzministerium können hier eingesehen werden.

Das Zitat

"Der Krieg hat einen langen Arm. Noch lange, nachdem er vorbei ist, holt er sich seine Opfer."  Martin Kessel, 1901-1990, dt. Schriftsteller

 

 

Die nächste Ausgabe des hjr-newsletters erscheint im Dezember 2015