Hessischer Jugendring
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FAQ Jugendsammelwoche 2021

 

FAQ-Bereich für Jugendgruppen

 

1. Ist die Teilnahme an der Jugendsammelwoche freiwillig?

Ja. Jugendgruppen entscheiden selbst, ob sie mitmachen möchten. Sie nehmen eigenverantwortlich an der Jugendsammelwoche teil und erklären sich damit einverstanden, auf Basis der Hygienehinweise des Hessischen Jugendrings innerhalb der sammelnden Gruppe zu verabreden, welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Diese können auch “strenger” sein als vorgeschrieben, wenn sich die Gruppe damit wohler fühlt. Die Mindestanforderungen müssen aber in jedem Fall eingehalten werden.

 

2. Wie groß sollte eine Gruppe sein, die sammeln geht?

In der Richtlinie für die Jugendsammelwoche steht, dass maximal 25 Personen zusammen sammeln gehen dürfen. In der Praxis empfiehlt es sich, die Gruppengröße kleiner zu halten. Mindestens drei Personen müssen aber inklusive der Jugendgruppenleitung in der Gruppe sein. 

 

3. Ist ein Negativachweis für sammelnde Gruppen notwendig?   

Für Maßnahmen der Jugendarbeit in Hessen sind Negativnachweise nicht vorgesehen. Deshalb ist das auch nicht für die Jugendsammelwoche vorgeschrieben. Es ist aber wichtig, dass sich die sammelnden Gruppen mit ihrem Hygienekonzept für die Jugendsammelwoche wohl fühlen. Wer als Jugendleiter_in besonders vorsichtig sein möchte, kann zum Beispiel darauf achten, dass sammelnde Kinder, Jugendliche und Jugendleiter_innen geimpft, genesen oder getestet sind. Dies ist aber nicht vorgeschrieben und keine allgemeine Voraussetzung für die Teilnahem an der Jugendsammelwoche. 

 

4. Ist es sinnvoll, bei der Sammlung einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen?

Es ist seit dem 15.09.2021 nicht mehr vorgesehen, bei Gruppenangeboten der Jugendarbeit im Freien Masken zu tragen, es sei denn, Abstände können nicht eingehalten werden. Das Tragen von medizinischen Masken kann ein Übertragungsrisiko verringern und Vertrauen bei Spender_innen schaffen. Deshalb wird das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes empfohlen.

 

5. Wie gehen wir mit Unterschriften auf den Sammel-Listen um?

Spender_innen können gebeten werden, bei der Unterschrift auf Sammel-Listen einen eigenen Stift zu verwenden. Alternativ ist es möglich, dass der_die Gruppenleitende einen Stift mitführt, der vor und nach jedem Kontakt desinfiziert wird. 

 

6. Warum ist das Führen von Sammel-Listen notwendig?

Sammel-Listen dienen der Dokumentation der Spenden-Beiträge und machen die Spenden nachvollziehbar. Wenn Spender_innen eine Spendenquittung benötigen, wird diese auf Basis der Sammel-Listen erstellt. Daher werden Unterschriftenlisten benötigt. Außerdem ist es so möglich, die Höhe der abgegebenen Spenden mit den gesammelten Spendenbeiträgen zu vergleichen.  

 

 

FAQ-Bereich Allgemein

 

1. Wieso findet die Jugendsammelwoche 2021 im Herbst statt? 

Durch die anhaltende Pandemielage waren der Hessische Jugendring und seine Mitgliedsverbände zusammen mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration sowie den Kommunalen Spitzenverbänden (Hessischer Landkreistag, Hessischer Städtetag) sich einig, dass eine Durchführung der Jugendsammelwoche im Frühjahr nicht möglich ist. Als bestmöglicher Zeitraum wurde die Zeit vor und in den Herbstferien identifiziert. Hier wurden die Tage analog zum üblichen Zeitraum rund um die Osterferien geplant. So muss die Jugendsammelwoche nicht ein weiteres Jahr ausfallen. Eine Jugendsammelwoche 2022 könnte, sofern die Lage es zulässt, dann wieder turnusmäßig im Frühjahr 2022 stattfinden.  

 

2. Wer arbeitet an der Jugendsammelwoche mit? 

Die Jugendsammelwoche ist eine Gemeinschaftsaktion des Hessischen Jugendrings und seiner Mitgliedsverbände, einiger Stadt- und Kreisjugendringe, der Jugendämter auf Stadt- und Kreisebene, der Jugendämter vor Ort und natürlich der vielen Jugendgruppen, die sich an der Aktion beteiligen. Der Hessische Städtetag und der Hessische Landkreistag werden bei übergeordneten Fragen und Änderungen der Rahmenbedingungen für die Jugendsammelwoche einbezogen. Außerdem unterstützt der Ministerpräsident des Landes Hessen, Volker Bouffier, seit vielen Jahren als Schirmherr die Aktion. Der Sportverein SV Darmstadt 98 ist seit einigen Jahren Kooperationspartner der Aktion. Dienstleister wie Grafiker, Druckereien und Versandfirmen werden beauftragt, um die Materialien für die Jugendsammelwoche im Auftrag des hjr zu erstellen. Jugendverbände machen Werbung für die Aktion, Jugendgruppen organisieren und führen die Haustürsammlung vor Ort durch unterstützt durch das örtliche Jugendamt.  

Hier greifen also viele Rädchen ineinander, um die Jugendsammelwoche zu ermöglichen und Tausende Menschen sind daran beteiligt. Es müssen zahlreiche Absprachen getroffen, Mails verschickt, Materialien geplant, Jugendämter informiert, Öffentlichkeitsarbeit geplant, Materialien an Jugendgruppen ausgegeben werden und so weiter. Somit handelt es sich um die größte Aktion der Jugendarbeit in Hessen. 

 

3. Wie kamen Entscheidungen zum Stattfinden und zur Durchführung der Jugendsammelwoche 2021 zustande? 

Der Hessische Jugendring (hjr) koordiniert die Jugendsammelwoche in Hessen und ist somit für die Rahmenbedingungen zuständig. Er stimmt sich in der Corona-Pandemie aber auch mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI, auch zuständig für Jugend und für Gesundheit), dem Hessischen Städtetag (HST, Verband der kreisfreien Städte und kreisangehöriger Städte und Gemeinden in Hessen) und dem Hessischen Landkreistag (HLT, Vereinigung der hessischen Landkreise) ab. Der hjr hatte im Februar Vertreter_innen seiner Mitgliedsverbände sowie der Stadt- und Kreisjugendringe eingeladen, um über Rahmenbedingungen der Jugendsammelwoche zu diskutieren und auf dieser Basis ein sicheres Konzept zu erarbeiten. Dieses Konzept wurde daraufhin mit dem HMSI, dem HST und dem HLT abgestimmt und in einem zweiten Schritt der sich im Sommer ändernden Pandemielage angepasst.  

 

4. Was hat der Hessische Jugendring in Abstimmung mit dem Kommunalen Spitzenverbänden geplant, sofern sich die Bedingungen für eine Sammlung verschärfen?  

Eine Anpassung an die jeweils geltende Coronavirus-Schutzverordnung des Landes ist erforderlich. Sollten sich die Bedingungen für die Durchführung der Aktion verschärfen, werden an abgestimmten Punkten der Richtlinien Änderungen vorgenommen, zum Beispiel im Bereich der zulässigen Gruppengrößen. Auch die Hygienevorschriften können angepasst werden.  

Im Fall einer absehbaren Undurchführbarkeit der Jugendsammelwoche kann diese notfalls mit einem nötigen Vorlauf von mindestens sechs Wochen auf ein alternatives, kontaktloses Spendensammelkonzept umgestellt werden. 

 

5. Wie sind die Zeitläufe der Vorbereitung geplant und wieso? 

Die Zeitläufe der Vorbereitung für die Jugendsammelwoche sind seit vielen Jahren bekannt und eingeübt. Durch die Verlegung in den Herbst und die sich verändernde Pandemielage mussten die Zeitläufe übertragen und angepasst werden. Durch die nötigen Abstimmungen zwischen hjr, seinen Mitgliedsverbänden sowie Stadt- und Kreisjugendringen und den Kommunalen Spitzenverbänden (Hessischer Städtetag, Hessischer Landkreistag), Urlaubszeiten und Abhängigkeiten von Dienstleistern kann es vorkommen, dass die Zeitläufe der Verteilung von Sammelunterlagen bis zum Sammlungstermin nicht idealtypisch verlaufen.  

 

6. Wann gibt es die Materialien und Sammelunterlagen für die Jugendsammelwoche? 

Ab der zweiten Augustwoche ist die Veröffentlichung der digitalen Werbematerialien für die Jugendsammelwoche auf www.jugendsammelwoche-hessen.de geplant.  

Der Versand der gedruckten Sammelunterlagen in Auftrag des hjr an die Stadt- und Kreisjugendämter ist für den 20. August geplant. Die Verteilung der Materialien an die Jugendämter vor Ort erfolgt im Anschluss. Hier kann es durch Urlaubszeiten ggf. zu Verzögerungen kommen. Wann die gedruckten Sammelunterlagen im Jugendamt oder im Jugendring vor Ort vorliegen, ist daher individuell verschieden. Hinweis: Ein idealtypischer Verlauf der Jugendsammelwoche ist im Jahr 2021 nicht möglich.  

 

7. Welche Hygienebestimmungen gibt es und wo finde ich die? 

Erste Hinweise zu Hygienebestimmungen sind in den Richtlinien für die Jugendsammelwoche 2021 enthalten. Es gelten die zum Zeitpunkt der Sammlung veröffentlichte Coronavirus-Schutzverordnung des Landes sowie die örtlichen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Darüber hinaus stellt der hjr rechtzeitig vor der Sammlung auf www.jugendsammelwoche-hessen.de spezifische Hinweise in Bezug auf die Sammlung vor Ort zusammen. ACHTUNG: Hier müssen sich Jugendgruppenleitungen kurz vor der Sammlung aktuell informieren, ob sich aktuelle Änderungen ergeben haben, zum Beispiel zur zulässigen Gruppengröße.  

 

8. Wie bekomme ich mit, dass es Änderungen für die Durchführung der Jugendsammelwoche gibt? 

Jugendämter und Jugendgruppenleitungen müssen sich vor der Sammlung auf www.jugendsammelwoche-hessen.de über aktuelle Änderungen informieren. Neuigkeiten werden auch auf der hjr-Facebookseite sowie über den hjr-Newsletter veröffentlicht. Wichtige und dringende Informationen werden vom hjr an die Stadt- und Kreisjugendämter per Mail verteilt.  

 

9. Was muss eine sammelnde Gruppe vor der Sammlung beachten?  

Bei der Jugendsammelwoche können Jugendgruppen freiwillig mitmachen. Dafür müssen sie sich beim Jugendamt vor Ort anmelden und dort ihre Sammelunterlagen abholen. Alle Unterlagen müssen sorgfältig durchgelesen werden, da es aufgrund der Corona-Pandemie einige Änderungen gibt. Die meisten Infos stehen in den Richtlinien für die Jugendsammelwoche.  

Vor der Sammlung ist darüber hinaus jede Jugendgruppenleitung verpflichtet, auf www.jugendsammelwoche-hessen.de aktuelle Informationen zur Sammlung einzusehen und zu überprüfen, ob es neue Hinweise oder Richtlinien gibt.  

Die sammelnde Gruppe muss die Hinweise des hjr zur Sammlung beachten, die im Vorfeld der Sammlung im September auf www.jugendsammelwoche-hessen.de veröffentlicht werden.