Bildungsgerechtigkeit im Ganztag. Von der politischen Zielsetzung zum methodischen Handeln
| Termin(e) | 19.03.2026 (Do.) , 16:00 bis 17:30 Uhr |
| Veranstaltungsort | Via Videokonferenz (konkrete Informationen werden an angemeldete Personen per Mail versandt) |
| Veranstalter |
Bündnis Kindgerechter Ganztag |
| Zielgruppe | Interessierte aus Schule, Jugendhilfe, Wissenschaft und Politik, Aktive in hjr-Mitgliedsverbänden und Stadt- und Kreisjugendringen in Hessen |
| Verantwortlich(e) | Kati Sesterhenn |
| Beschreibung |
Die Entwicklung des Ganztags ist von Beginn an mit der politischen Zielsetzung verknüpft, einen Beitrag zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit zu leisten. Ausgehend vom sogenannten „PISA-Schock“ Anfang der 2000er-Jahre, der im deutschen Bildungssystem nicht nur unterdurchschnittliche Kompetenzniveaus in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften, sondern auch eine starke Abhängigkeit dieser Kompetenzen von der sozialen Herkunft offenlegte, wurden hohe Erwartungen an eine engere Kooperation von Schule und Sozialer Arbeit gestellt, getragen von einem erweiterten Bildungsverständnis, dem zufolge „Bildung mehr ist als Schule“. Empirisch zeigt sich bislang jedoch kaum Evidenz dafür, dass sich Bildungschancen durch den Ausbau des Ganztags tatsächlich verbessert haben. Referentinnen: Prof. Dr. Tanja Grendel & Prof. Dr. Kathrin Witek (Hochschule Rhein-Main) Infos und Anmeldung (bis 17. März 2026) im Flyer sowie auf der Website des Bündnisses Kindgerechter Ganztag. |